Hundekrankenversicherung

Damit Tierarztkosten kein Problem mehr sind.

  • Keine Angst vor hohen Kosten beim Tierarzt
  • Umfassende Tierarzt­behandlungen sichern
  • Teils große Kosten­unterschiede zwischen den Anbietern

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Zuletzt aktualisiert: März 2020

Hundekranken­versicherung: Keine Bange vor hohen Tierarzt­rechnungen

Ob Allergie, Ohrenentzündung oder eine aufgeschlitzte Pfote – geht es dem Vierbeiner schlecht, scheuen Hundehalter keine Kosten und Mühen. Doch auf Dauer fressen die Tierarztkosten ein Loch in den Geldbeutel. Mit einer Hundekrankenversicherung schützen sich Frauchen und Herrchen nicht nur vor hohen Rechnungen, sondern können ihrem Hund auch die beste Behandlung ermöglichen.

Immer gut zu wissen

Darum ist eine Hundekranken­versicherung sinnvoll

Tierarztbesuche können für Hundebesitzer unter Umständen sehr teuer werden. Kleinere Behandlungen wie Wurmkuren oder Impfungen sind dabei noch verhältnismäßig günstig.

Erst bei schwerwiegenderen Behandlungen sowie Operationen müssen Hundebesitzer so richtig tief in die Tasche greifen. Dazu zählen folgende Situationen:

  • Zahnsteinentfernung
  • Allergische Reaktion
  • Verschlucktes Spielzeug, das schlimmstenfalls operativ entfernt werden muss
  • Ohrenentzündung
  • Gerissenes Band
  • Vergiftung etwa durch einen Giftköder
  • Verletzung der Pfote
  • Gebrochener Knochen im Zuge eines Autounfalls
  • Erkrankungen wie Tumore, Diabetes, kaputtes Hüftgelenk oder Grauer Star

Zwei Beispiele zu den Behandlungskosten zeigen, welche Tierarztgebühren entstehen können:

Wann eine Hundekrankenversicherung sinnvoll ist und wann nicht, zeigt die nachfolgende Übersicht:

  • Was für den Schutz spricht
  • Was dagegen spricht

Achtung: Erhebliche Beitrags- & Leistungsunterschiede zwischen den Anbietern

Hundebesitzer, die daran interessiert sind eine Hundekrankenversicherung für ihren vierpfötigen Begleiter abzuschließen, müssen mit enormen Beitrags- & Leistungsunterschieden zwischen den einzelnen Anbietern rechnen. Im Zweifelsfall lohnt es sich immer, die Tarife unverbindlich miteinander zu vergleichen.

Die Hundekrankenversicherung: Nicht für jeden Hundebesitzer sinnvoll

Bei vielen Versicherungen werden nur gesunde Hunde versichert. Nicht selten gibt es bei den einzelnen Versicherern zudem ein Mindestalter, welches ein Tier erreicht haben muss, damit eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen werden kann. So darf ein zu versichernder Hund oft nicht jünger als zwei Monate alt sein.

Bei einem älteren Hund oder bei einem Tier mit Vorerkrankungen kann es vorkommen, dass ein tierärztliches Gutachten über den aktuellen Gesundheitszustand angefordert wird. Hunde, die ein Höchstalter von sieben Jahren erreicht haben, erhalten bei einigen Anbietern keinen Versicherungsschutz mehr.

Grundsatz:

Umso älter der zu versichernde Hund bei Vertragsabschluss ist, desto höher fällt der zu zahlende Beitrag aus.

  • Regelungen zur Wartezeit

Tipp:

Bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt von bis zu zwölf Monaten besteht europaweiter (oder sogar weltweiter) Versicherungsschutz. Genaue Regelungen dazu finden Versicherte in ihrem Versicherungsvertrag.

Was leistet eine Hundekranken­versicherung?

Die Hundeversicherung kommt für einen Großteil der Tierarztausgaben auf. Zum Versicherungsschutz zählen:

  • Ambulante und stationäre Behandlung inklusive Unterbringung
  • Vorsorge und Nachbehandlung
  • Operation samt Medikamente, Diagnostik, Verbandsmittel
  • Kastration
  • Auslandsschutz
  • Freie Tierarztwahl

Optional bieten manche Versicherer die Übernahme von homöopathischen Leistungen an. Für Vorsorgebehandlungen wie Impfungen, Wurmkuren und Zahnsteinentfernung zahlen viele Versicherungsunternehmen zudem einen generellen Zuschuss, den Versicherte frei verwenden können.

Wichtig:

Die Tierärzte können den 1- bis 3-fachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) abrechnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher einen Tierkrankenschutz wählen, die den 3-fachen GOT-Satz erstattet.

Die Hundeversicherungen zahlen bis zu 100 Prozent. Allerdings gibt es hier Unterschiede. Manche erstatten nur 80 Prozent oder deckeln ihre Kostenübernahme. Zudem ist es möglich, dass die Erstattungshöhe mit steigendem Alter des Tieres sinkt. Ein Hundekrankenversicherungs Vergleich zeigt genau, wie sich die Versicherer unterscheiden.

Hundekranken­versicherung vs. Hunde-OP-Versicherung

Hundehalter, die sich nur gegen hohe Operationskosten absichern wollen, können alternativ zur umfassenden Krankenversicherung eine Hunde-OP-Versicherung abschließen.

Was kostet eine Hundekranken­versicherung?

Neben dem vereinbarten Leistungsumfang hängen die Kosten einer Hundekrankenversicherung wesentlich von

des Hundes ab. Allerdings berücksichtigt nicht jede Versicherung die Rasse beziehungsweise die damit verbundenen typischen Erkrankungen. Einige bieten darüber hinaus Rabatte an, wenn der Hund gechipt ist.

Für einen einjährigen Deutschen Schäferhund schwanken die Kosten laut dem Hundekrankenversicherung Vergleichsrechner wie folgt:

Monatsbeitrag
  • Beitrag - 25 €

Viele Krankenversicherungen sehen dabei einen Selbstbehalt von 20 Prozent vor. Wem jedoch eine Hundekrankenversicherung ohne Selbstbeteiligung wichtig ist, findet mit dem Rechner passende Tarife. Diese sind im Vergleich zu Angeboten mit Beteiligung allerdings etwas teurer.

Hundekranken­versicherung im Test: Welche Erfahrungen machen Versicherte?

Hundekrankenversicherungen werden nur selten getestet. So liegt ein älterer Vergleich der Stiftung Warentest bereits vier Jahre zurück. Testsieger benennt die Untersuchung allerdings nicht.

Anders sieht es beim Hundekrankenversicherung Test vom Analyseinstitut Service Value aus. Er beschäftigt sich mit den Erfahrungen, die Kunden mit ihrer Tierkrankenversicherung gemacht haben. Dazu wurden mehr als 1.000 Kundenurteile ausgewertet, die ihre Meinung zur Fairness von zwölf Anbietern abgaben. Sie bewerteten dabei:

  • Tarifleistung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kundenkommunikation
  • Kundenservice
  • Leistungsabwicklung
  • Kundenberatung

Ihren gemachten Erfahrungen nach bewerteten die Befragten

  • Agila,
  • Allianz und
  • Uelzener

mit einer sehr guten Fairness. DEVK, Zurich, Gothaer und R+V sind dem Test zufolge gut. Für Adcuri, Barmenia, Ergo, Helvetia und Petplan liegen keine Ergebnisse vor.

Agila überzeugt dabei in allen Kategorien mit einem sehr guten Ergebnis. In fünf der sechs Bereiche schafft dies dem Hundekrankenversicherung Vergleich zufolge Uelzener, in vier Allianz.

Tipp:

Der Hundekrankenversicherung Test stammt bereits aus dem Jahr 2018, aktuellere Daten liegen nicht vor. Die Testsieger dienen daher zwar als erste Orientierung. Welche Hundeversicherung hinsichtlich Preis und Leistung am besten zum Hundehalter passt, finden sie jedoch besser mit dem kostenlosen Tarifrechner heraus.