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Private Krankenversicherung

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Private Krankenversicherung
  • Schutz individuell an eigene Wünsche anpassen
  • Je nach Anbieter unterscheiden sich die Kosten teils deutlich
  • PKV mit bestem Mix aus Preis und Leistung jetzt finden

Private Krankenversicherung 2018: Alle aktuellen Infos und Tipps im Überblick

Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) profitieren Versicherte von besseren Leistungen im Vergleich zu Kassenpatienten. Kürzere Wartezeiten und eine umfangreichere Behandlung sind nur zwei der vielen Vorteile. Je nach Versicherer und den individuellen Wünschen ist die Versicherung für einen niedrigeren Beitrag als für die gesetzliche Krankenkasse zu haben.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2018

Wer kann eine private Krankenversicherung abschließen?

Der Wechsel aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist für manche Personengruppen an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Anderen steht die PKV bedingungslos offen.

Beamte: Sie können sich unabhängig von der Höhe ihres Verdiensts privat krankenversichern. Durch die Beihilfe des Dienstherrn verringern sich die PKV-Beiträge enorm. Näheres dazu auf „Private Krankenversicherung für Beamte

Selbstständige und Freiberufler: Auch für sie gelten keine Voraussetzungen. Die meisten Selbstständigen können sich entweder freiwillig gesetzlich krankenversichern. Dann wird der Beitrag abhängig von Einkommen berechnet, wobei die Krankenkassen ein Mindesteinkommen voraussetzen. Oder sie entscheiden sich zugunsten besserer Leistungen und gegebenenfalls niedrigerer Beiträge für den privaten Krankenversicherungsschutz.

Studenten: Zu Beginn ihres Studiums können Studierende zwischen privater und gesetzlicher Absicherung wählen. Die Entscheidung ist für die Zeit an der Universität oder Fachhochschule bindend. Mehr Informationen auf „Private Krankenversicherung für Studenten

Angestellte: Sie müssen ein gewisses Einkommen nachweisen, ehe sie in die PKV eintreten dürfen. Die sogenannte Versicherungspflichtgrenze beziehungsweise Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt 2018 bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 59.400 Euro. Das entspricht monatlich 4.950 Euro. Da sich die JAEG am Lohnniveau in Deutschland orientiert, wird sie in der Regel zum Jahreswechsel angepasst. 2019 müssen Arbeitnehmer demnach voraussichtlich mindestens 5.062,50 Euro brutto im Monat verdienen, um in die PKV wechseln zu können.

Überschreiten Angestellte diese Schwelle für ein Jahr, steht ihnen der Weg frei. Unterschreiten sie die Einkommensgrenze, müssen sich Angestellte von den Vorzügen der PKV verabschieden und in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln.

Verlauf der Einkommensgrenze für die PKV

Jahr Bruttoeinkommen in Euro pro Monat pro Jahr
2015 4.575,00 54.900
2016 4.687,50 56.250
2017 4.800,00 57.600
2018 4.950,00 59.400
2019 5.062,50 60.750

Was sind die Vorteile und Nachteile der privaten Krankenversicherung?

Etwa jeder zehnte Krankenversicherte in Deutschland ist Privatpatient. Sie haben die Vorteile und Nachteile der privaten Krankenversicherung abgewogen und die richtige Entscheidung für sich getroffen.

7 Vorteile der privaten Krankenversicherung

  • Beitragsberechnung: Während der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit dem Einkommen steigt, hängt die Versicherungsprämie in der privaten Krankenversicherung von den Leistungen, dem Alter und dem Gesundheitszustand ab.
     
  • Leistungen: Diese stellen Versicherte individuell nach ihren Wünschen zusammen. Statt gesetzlicher Standardleistungen und hohen Zuzahlungen profitieren sie von einem maßgeschneiderten Schutz. Einmal vereinbarte Leistungen bleiben lebenslang bestehen.
     
  • Europaweiter Schutz: Bei Reisen innerhalb Europas müssen sich Versicherte keine Gedanken um ihren Versicherungsschutz machen. Dieser gilt in der Regel mindestens einen Monat europaweit.
     
  • Kurze Wartezeiten: Sowohl bei der Terminvergabe als auch direkt beim Arzt werden Privatpatienten oftmals bevorzugt behandelt.
     
  • Zugriff auf neue Heilverfahren: Die Krankenkasse erstatten meist nur die Kosten von Behandlungen, die ihren Weg in den Leistungskatalog gefunden haben. Diese Beschränkung gilt in der PKV nicht, sodass Privatversicherten auch modernere Behandlungsmethoden erstattet werden.
     
  • Freie Arzt- und Krankenhauswahl: Versicherte müssen sich im Vergleich zu Kassenpatienten nicht in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus begeben, sondern können die Klinik frei wählen. Gleiches gilt für die Wahl des Arztes.
     
  • Medikamente: Zugelassene Medikamente übernimmt der Versicherer ohne Zuzahlung vonseiten des Privatpatienten.

Generell gilt: Wer Wert auf deutlich bessere Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung legt oder als Privatpatient niedrigere Beiträge zahlt, sollte einen Wechsel in die private Krankenversicherung prüfen. Um den PKV-Tarif zu finden, der am besten zu den eigenen Anforderungen an die Versicherung passt, ist es sinnvoll, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen. So sparen Interessierte und finden unkompliziert den besten Versicherungsschutz.

7 Nachteile der privaten Krankenversicherung

  • Absicherung von Familienmitgliedern: Kinder sind nicht wie in der GKV kostenlos über die Familienversicherung mitversichert. Stattdessen benötigen sie eine eigenständige Absicherung.
     
  • Abrechnung: Versicherte treten bei ambulanten Behandlungen zunächst in Vorkasse und bezahlen diese selbst. Die Kosten werden von der Versicherung nach Einreichen der Rechnung erstattet.
     
  • Gesundheitsprüfung: Bevor Interessierte in die PKV wechseln, müssen sie Gesundheitsfragen beantworten. Vorerkrankungen können zu höheren Beiträgen führen.
     
  • Anbieterwechsel: Der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist zwar möglich. Durch eine erneute Gesundheitsprüfung senkt sich der Beitrag in der Regel jedoch nicht.
     
  • Kosten im Alter: Mit steigendem Alter nehmen die PKV-Kosten zu. Um diese Erhöhung abzufedern, bauen Versicherte mit ihren monatlichen Beiträgen sogenannte Altersrückstellungen auf.
     
  • Mutterschutz: Es gibt in der Regel keine Beitragsfreistellung im Mutterschutz.
     
  • Wechsel in die GKV: Der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
 

Seit wann gibt es die private Krankenversicherung?

Das System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist in Europa einmalig. Während es die Krankenversicherung im Allgemeinen bereits seit 1883 gibt, wurde die private Krankenversicherung erst 1970 gesetzlich legitimiert. In seltenen Fällen wird sie auch Privatversicherung genannt.

Was kostet eine private Krankenversicherung?

Für die private Krankenversicherung orientieren sich die Kosten an vier Faktoren:

  • Gewünschtes Leistungsniveau
  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • Selbstbeteiligung

Um die gesundheitliche Verfassung beurteilen zu können, stellen die Versicherer im Antrag Gesundheitsfragen. Bei Vorerkrankungen müssen Antragsteller mit einem Risikozuschlag rechnen oder Leistungsausschlüsse in Kauf nehmen. Verbessert sich allerdings ihre Gesundheit, besteht die Möglichkeit, den Zuschlag oder Ausschlüsse streichen zu lassen.

Mit der Selbstbeteiligung beeinflussen Versicherte ihre Beitragshöhe direkt. Je mehr sie jährlich selbst zahlen, desto günstiger ist die Krankenversicherung.

Welche Kostenunterschiede gibt es zwischen den Anbietern?

In der privaten Krankenversicherung variieren die Kosten abhängig vom Anbieter stark. Manche Unternehmen kalkulieren nicht nur ihre Beiträge aus Kundensicht vorteilhafter, sondern wirtschaften auch besser als andere, sodass sie ihre Prämien über einen längeren Zeitraum stabil halten können.

Ab welchem PKV-Beitrag sich Interessierte versichern können, zeigen aktuelle Testergebnisse von Focus-Money. Ein 30-jähriger Beamter sichert sich demnach einen sehr guten Mix aus Preis und Leistung ab 220 Euro im Monat. Andere Anbieter verlangen jedoch auch über 300 Euro.

Der Monatsbeitrag für eine 35-jährige Angestellte, die sich einen besonders großen Leistungsumfang wünscht, liegt für einen sehr guten Tarif zwar bei mindestens 408 Euro. Die Kosten für die private Krankenversicherung reduzieren sich allerdings durch den Arbeitgeberanteil um die Hälfte auf einen PKV-Beitrag von 204 Euro. Der teuerste untersuchte Tarif kostet dagegen knapp 350 Euro im Monat.

 

Wie hoch ist der Arbeitgeberanteil zur PKV?

Der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent des PKV-Beitrags. Dabei zahlt er nie mehr als den Höchstbeitrag, den er für einen gesetzlich versicherten Arbeitnehmer leistet. Der Arbeitgeberanteil ist somit auf 323,03 Euro pro Monat begrenzt (Stand 2018).

Welche Leistungen bietet die private Krankenversicherung?

Versicherte stellen sich ihre Absicherung individuell zusammen. Legen sie beispielsweise viel Wert auf die Kostenerstattung alternativer Heilmethoden oder auf die Chefarztbehandlung sowie ein Einbettzimmer im Krankenhaus, wählen sie die entsprechenden Tarifbausteine einfach aus. Schritt für Schritt schneiden Privatpatienten auf diese Weise ihren Schutz bei Krankheit und Co. auf ihre Bedürfnisse zu.

Die wichtigsten Leistungen der privaten Krankenversicherung im Überblick:

Leistung Beispiele
Ambulante Versorgung Freie Arztwahl, Erstattung je nach Tarif für Heilpraktiker, Psychotherapie, Brillen/Kontaktlinsen, Hilfsmittel (etwa Hörgerät) und Heilmittel (beispielsweise Massage), keine Zuzahlung bei Medikamenten
Stationäre Versorgung Freie Krankenhauswahl, je nach Tarif Chefarztbehandlung, Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer, keine Zuzahlung 
Zahnersatz und -behandlung Keine Beschränkung wie in der GKV auf einen Festzuschuss, sondern individuelle Erstattungen bei Zahnersatz und zahnmedizinischen Behandlungen.
Krankentagegeld Kann zusätzlich vereinbart werden.

Welche Anbieter den individuell besten Leistungsmix anbieten, lässt sich als Laie auf Anhieb meist schwer überblicken. Ratsam ist es daher, sich von einem Versicherungsexperten unterstützen zu lassen. Dieser kennt nicht nur die besten Tarife, sondern bewahrt Interessierte auch davor, in typische Stolperfallen beim Versicherungsabschluss zu tappen.

Auf einige Punkte sollten Verbraucher bei der Wahl ihrer Leistungen besonders achten:

  • Psychotherapie: Gerade wenn diese ambulant erfolgt, gibt es große Unterschiede, wie viele Sitzungen übernommen werden.
  • Heilmittel: Wichtig ist, dass beispielsweise eine Ergotherapie auch dann erstattet wird, wenn diese von einem Therapeuten und nicht nur von einem Arzt durchgeführt wird.
  • Honorar: Der Tarif sollte mindestens den Regelhöchstsatz nach der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte zahlen (2,3-fach).
  • Hilfsmittel: Dazu zählen Beatmungsgeräte, Rollstühle und Sehhilfen. Hier können je nach Versicherer prozentuale oder feste Grenzen gelten.
  • Zahnarzt: Bei der Erstattung von Zahnarztkosten können die Leistungen in den ersten Jahren gedeckelt sein. Wie viel der private Krankenversicherer bei Zahnersatz und Co. erstattet, entscheiden Verbraucher mit ihrer Tarifwahl.
 

Wer Tarife abschließen kann, profitiert von zahlreichen Vorteilen: verlässliche und in aller Regel bessere Leistungen, schnellere Teilhabe am medizinischen Fortschritt, individuell wählbarer Schutzumfang, vielfältige Wechselmöglichkeiten sowie hohe finanzielle Reserven. Focus-Money (38/2017)

Was ist beim Wechsel der privaten Krankenversicherung zu beachten?

Wer seine private Krankenversicherung wechseln will, sollte einen Tarifwechsel beim gleichen Anbieter anstreben. Dadurch bleiben die aufgebauten Altersrückstellungen erhalten. Mit diesen werden Beitragssteigerungen im Alter abgefedert. Zwar lässt sich seit 2009 ein Teil der Rückstellungen zu einem neuen Versicherer mitnehmen. Das Polster muss jedoch teils neu gebildet werden. Zudem fällt mit dem Anbieterwechsel eine neue Gesundheitsprüfung an, was den Schritt insgesamt unattraktiv macht.

Beim gleichen Unternehmen bleiben die Rückstellungen bei einem Wechsel erhalten und Versicherte müssen Gesundheitsfragen nur dann beantworten, wenn sie zusätzliche Leistungen wählen.

Für Personen, die dagegen in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollen, gelten bestimmte Voraussetzungen:

  • Angestellte müssen mit ihrem Einkommen unter die aktuelle Versicherungspflichtgrenze fallen. Dies ist beispielsweise durch eine Teilzeitregelung oder einen Jobwechsel möglich.
     
  • Privatversicherte Selbstständige müssen ihre hauptberufliche Selbstständigkeit aufgeben und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen.
     
  • Bei über 55-Jährigen hat der Gesetzgeber den Wechsel in die GKV fast unmöglich gemacht. Bei Ehe- beziehungsweise Lebenspartnern können sie sich über die Familienversicherung gesetzlich krankenversichern. Dazu dürfen sie lediglich einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen und maximal 450 Euro im Monat verdienen.

Weitere Informationen zu den Wechseloptionen von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung und zurück sowie zum Tarifwechsel finden Interessierte auf „PKV Wechsel“.

Häufig gestellte Fragen

Frage Antwort
Wie viele Anbieter gibt es? Derzeit gibt es über 40 Versicherungsunternehmen. Die meisten Privatpatienten sind bei der Debeka versichert. Dahinter folgen AXA, DKV, Signal Iduna und Allianz.
Ab wann lohnt sich die private Krankenversicherung? Je eher sich Interessierte für die private Krankenversicherung beziehungsweise Privatversicherung entscheiden, desto besser. In jungen Jahren sind Vorerkrankungen eher unwahrscheinlich. Zudem haben Versicherte viel Zeit, Altersrückstellungen zu bilden. Entsprechend niedrig fallen die Kosten für die Krankenversicherung aus.
Lohnt sich eine private Krankenversicherung für Angestellte? In der gesetzlichen Krankenversicherung greift die Beitragsbemessungsgrenze ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4.425 Euro (2019: 4.537,50 Euro). Verdienen Arbeitnehmer mehr, erhöhen sich die GKV-Kosten nicht weiter. Dennoch zahlen sehr gut verdienende Angestellte jeden Monat mindestens rund 380 Euro an die Pflege- und Krankenkasse (2019 voraussichtlich 389 Euro). Sehr gute Tarife kosten deutlich weniger und gehen mit wesentlichen Leistungsverbesserungen einher.
Welche Alternative gibt es zur privaten Krankenversicherung? Kassenpatienten können die Leistungen ihrer Krankenkasse mit einer privaten Krankenzusatzversicherung ergänzen. Besonders gefragt sind Zahnzusatzversicherungen. Doch auch für ambulante Behandlungen sowie für die Unterbringung und Versorgung im Krankenhaus lassen sich Zusatzversicherungen vereinbaren.
Wie funktioniert die Kostenabrechnung in der privaten Krankenversicherung? Ambulante Behandlungen zahlen Versicherte zunächst selbst. Die Arztrechnungen und Co. reichen sie dann beim Versicherungsunternehmen ein, das die Leistungen wie vertraglich vereinbart erstattet. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus erfolgt die Abrechnung dagegen in der Regel direkt zwischen Klinik und Versicherung.
Wie oft steigen die PKV-Beiträge? Steigende Gesundheitsausgaben etwa aufgrund neuer, teurer Medikamente oder Behandlungsmethoden führen dazu, dass  die Kosten in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung regelmäßig angepasst werden. Da die Anbieter ihre Beiträge nur unter bestimmten Voraussetzungen anpassen dürfen, können diese über mehrere Jahre stabil bleiben, ehe eine spürbare Anpassung erfolgt.
Wie sind Kinder in der PKV versichert? Kinder müssen in der privaten Krankenversicherung einzeln versichert werden. Für sie gibt es spezielle Tarife, bei denen keine Altersrückstellungen gebildet werden. Der Versicherungsschutz ist für den Nachwuchs somit günstiger als bei einem normalen Tarif.
Welche Kündigungsfristen gibt es? Bei einer regulären Kündigung beläuft sich die Frist auf drei Monate bis zum Ende des Versicherungsjahres. Meist entspricht dies dem Ende des Kalenderjahres. Bei einer außergewöhnlichen Kündigung (Sonderkündigungsrecht), etwa nach einer Beitragserhöhung, beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate nach Erhalt der entsprechenden Anpassungsinformation.
Was sind der Standardtarif und der Basistarif? In den Standard- und Basistarif können Versicherte wechseln, wenn die bisherige private Krankenversicherung zu teuer werden sollte. In den beiden Tarifen sind die Kosten auf die Maximalbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gedeckelt. Die Leistungen entsprechen denen einer Krankenkasse.
Was bedeuten PKV-Tarife mit Beitragsrückerstattung? Reichen Versicherte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, etwa zwölf Monate, keine Rechnung beim Versicherungsunternehmen ein und beanspruchen somit keine Leistungen, erhalten sie eine Beitragsrückerstattung. Wie viele Monatsbeiträge ausgezahlt werden, hängt vom Anbieter ab.
Wie hoch ist die Beschwerdequote von Kunden in der PKV? Kommt es zu Beschwerden, streiten sich Kunden mit ihrem Anbieter häufig über die Frage, ob ein Eingriff medizinisch notwendig und damit erstattungsfähig ist. 2017 gingen insgesamt rund 4.600 Beschwerden beim PKV-Ombudsmann ein, der als Schlichter zwischen beiden Parteien tätig ist. Angesichts rund 8,77 Millionen Privatpatienten entspricht dies einer Quote von 0,05 Prozent.
Wie sinnvoll ist eine Beratung zur privaten Krankenversicherung? Allein wegen den unzähligen Tarifvarianten ist eine Beratung durch einen Versicherungsexperten ratsam. Er sorgt für Durchblick und kennt die Stärken sowie Schwächen der Tarife. Als Fachmann verfügt er zudem über wertvolles Hintergrundwissen, etwa zur Beitragsstabilität der Krankenversicherer. Mit seiner Unterstützung findet sich leicht die persönlich beste Absicherung.

Aktuelle Top-Tarife in der privaten Krankenversicherung

Unterschiedliche Untersuchungen zeigen regelmäßig, welche Versicherer und Tarife sich für den persönlichen Versicherungsschutz empfehlen.

Der Vergleich vom Handelsblatt in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke und Bornberg aus dem April 2018 hat beispielsweise ermittelt, wo es den besten Mix aus Preis und Leistungen für die Kategorien Grund-, Standard- und Topschutz gibt. Beim Grundschutz setzt sich die Debeka mit dem Tarif „NW“ durch. Ein besseres Leistungsniveau finden Interessierte beim Versicherer Barmenia mit „einsA prima+“, der sich beim Standardschutz durchsetzt.
Den höchsten Leistungsumfang und damit Topschutz bietet „NK.Bonus“ von Hallesche. Preislich zahlt der 35-jährige Musterkunde für die Testsieger zwischen 361 Euro und 571 Euro im Monat.

Wie aussagekräftig Tests wie dieser sind, hängt stark von den untersuchten Kriterien ab. Wichtig ist es daher, sich nicht nur auf einen Vergleich zu verlassen, sondern mehrere zu berücksichtigen. Weitere aktuelle Testsieger sind auf „Private Krankenversicherung Test“ zusammengefasst.

Besten PKV-Schutz jetzt finden

Wer sich privat krankenversichern will, steht vor einer Vielzahl von Tarifen. Tests helfen zwar dabei, gute von schlechten Angeboten zu trennen. Doch die Untersuchungen werden in der Regel anhand von starren Musterkunden durchgeführt. Nur ein individuelles Angebot spiegelt die eigenen Bedürfnisse an den Versicherungsschutz wider. Den besten PKV-Schutz finden Interessierte daher zusammen mit der Hilfe eines Fachmannes, der abhängig von den Voraussetzungen wie etwaigen Vorerkrankungen und dem gewünschten Leistungsumfang die optimale private Krankenversicherung ermittelt.