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Haftpflichtversicherung

Finanzieller Schutz bei Schadensersatzansprüchen Dritter
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Haftpflichtversicherung: Wichtiger Schutz in jeder Lebenslage

Verletzen Personen andere Menschen unabsichtlich oder beschädigen ihr Eigentum, haften sie dafür mit ihrem gesamten Vermögen. Insbesondere wenn Dritte durch einen Unfall zu Schaden kommen, können die Schadensersatzansprüche zum finanziellen Ruin führen. Nur eine private Haftpflichtversicherung kann hier helfen. Für Verbraucherschützer ist die Haftpflicht daher für jeden ein Muss.

Warum ist die private Haftpflichtversicherung so wichtig?

Warum die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen zählt, zeigen folgende Beispiele:

Eine Haftpflichtversicherung schützt vor
Sach- und Personenschäden an Dritten
  • Nach einer langen Partynacht findet sich der Haustürschlüssel nicht wieder.
     
  • Aus Unachtsamkeit stößt ein Fahrradfahrer mit einem Fußgänger zusammen.
     
  • Beim geselligen Abend mit Freunden hinterlässt ein Gast einen hartnäckigen Rotweinfleck im Teppich.
     
  • Dem Umzugshelfer entgleitet der Smart-TV aus den Händen.
     
  • Beim Fußballspielen im Hinterhof gerät ein Fenster zu Bruch.

In jedem dieser Fälle können die Geschädigten Schadensersatz verlangen. Gehört der verlorene Schlüssel beispielsweise zu einer zentralen Schließanlage, beläuft sich die Summe für den Austausch schnell auf mehrere Tausend Euro. Werden wie beim Unfall mit einem Fußgänger andere Menschen verletzt, können die Schäden sogar in den sechs- bis siebenstelligen Bereich gehen.

Ohne eine private Haftpflichtversicherung stellen die Forderungen je nach Ausmaß des Schadens eine enorme finanzielle Belastung für den Verursacher dar. Ein kleines Missgeschick kann so nicht nur schnell den Notgroschen und sonstige Rücklagen etwa für ein neues Auto auffressen. Es kann auch zu lebenslangen finanziellen Verpflichtungen führen, wenn Dritte durch den Unfall langfristig auf Hilfe angewiesen sind.

Selbst Versicherungsmuffel sollten daher auf eine private Haftpflichtversicherung vertrauen. Denn die Versicherung springt ein, wenn Versicherte Dritte schädigen, egal ob ihr Eigentum, ihr Vermögen oder ihre Gesundheit betroffen ist.

Trotz der umfangreichen Leistungen ist die Versicherung sehr günstig. Interessierte sichern sich bereits ab drei Euro im Monat ab. Da es jedoch unzählige Angebote gibt, ist es sinnvoll, im Voraus mehrere Tarife miteinander zu vergleichen. Mit einem Tarifrechner im Internet lässt sich eine Vielzahl von Anbieter kostenlos und unverbindlich gegenüberstellen.

Welche Leistungen beinhaltet der Versicherungsschutz?

Andere Menschen können aus Unachtsamkeit unbeabsichtigt geschädigt werden. Sobald sie Schadenersatzansprüche geltend machen, prüft die Haftpflichtversicherung zunächst, ob diese berechtigt sind. Ist dies nicht der Fall, werden die Ansprüche abgewehrt, notfalls auch vor Gericht. Sind die Ansprüche gerechtfertigt, zahlt die Haftpflicht für die entstandenen Schäden, wobei Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden abgedeckt sind. Je nach vereinbarter Deckungssumme sind Versicherte über die Versicherung in zweistelliger Millionenhöhe geschützt.

Welche Leistungen sind wichtig?

Eine gute Haftpflichtversicherung hat nicht nur eine hohe Deckungssumme für Vermögens-, Sach- und Personenschäden, sondern bietet weitere wichtige Leistungen. Dazu zählen:

Schlüsselverlust: Der Versicherer leistet im besten Fall sowohl bei Verlust des Wohnungs- als auch des Büroschlüssels. Er erstattet Kosten, die etwa für den Austausch von Schließanlagen anfallen.

Ehrenamt und Gefälligkeitsschäden: Schäden an Dritte im Zuge von ehrenamtlichen Tätigkeiten sollte die private Haftpflichtversicherung ebenso abdecken wie teure Missgeschicke, die geschehen können, wenn Versicherte anderen Personen unentgeltlich helfen (zum Beispiel als Umzugshelfer oder als Blumendienst für verreiste Nachbarn).

Forderungsausfalldeckung: Schädigen Personen, die keine Privathaftpflicht haben, Dritte und können dafür finanziell nicht geradestehen, bleiben Geschädigte in der Regel auf den Schaden sitzen. Die Forderungsausfalldeckung der Haftpflichtversicherung des Verunglückten verhindert das. Sie springt ein, wenn der Schadensverursacher Haftungsansprüche nicht erfüllen kann.

Mietsachschäden: Schäden an festverbauten Teilen einer Mietwohnung wie Türen, Dielen, Badewannen oder Einbauschränke können passieren. Greift die Versicherung auch für Mietsachschäden, zahlt diese für den unbeabsichtigt verursachten Sachschaden. Manche Anbieter sichern auch sogenannte Allmählichkeitsschäden ab, also Schäden, die über einen längeren Zeitraum schleichend entstehen.

Drohnen: Hier bieten nur einige Haftpflichtversicherungen die Möglichkeit, den Schutz entsprechend zu erweitern. Meistens ist eine gesonderte Versicherung für Drohnen und Multicopter notwendig.

Tipp: Auf unserer Themenseite finden Interessierte mehr zu den Leistungen der Haftpflichtversicherung.

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Kinder, Studenten, Partner, Haustiere: Wer ist mitversichert?

Über Familientarife lassen sich der Partner und Kinder mitversichern. Beim Nachwuchs sollten Interessierte allerdings darauf achten, dass Kinder erst mit sieben Jahren als schuld- beziehungsweise deliktfähig gelten. Im Straßenverkehr können die Kleinen erst mit zehn Jahren haftbar gemacht werden. Verursachen deliktunfähige Kinder also Unfälle oder beschädigen Dinge, haften ihre Eltern nicht. Da kein gesetzlicher Haftungsanspruch besteht, zahlt die Haftpflicht auch nicht für die verursachten Schäden.

Die Versicherung springt nur ein, wenn die Erziehungspersonen ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Möchten Eltern auch dann abgesichert sein, wenn ihre deliktunfähigen Kinder Dritte schädigen, können sie dies separat mit dem Versicherungsschutz ihrer Haftpflichtversicherung vereinbaren.

Auch erwachsene Kinder sind über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert, solange sie zur Schule gehen, in der ersten beruflichen Ausbildung stecken oder ihrem ersten Studium nachgehen. Das gilt auch, wenn sie Schäden anrichten und nicht mehr unter dem elterlichen Dach leben.

Die Versicherung deckt allerdings keine Schäden ab, die durch mitversicherte Personen, beispielsweise Kinder und Partner, verursacht werden. Gleiches gilt bei Hunden und Pferden. Sie müssen mit einer Tierhalterhaftpflichtversicherung extra abgesichert werden. Schäden durch Kleintiere, zu denen auch Katzen zählen, sind dagegen über die private Haftpflichtversicherung mitversichert.

 

Den Schutz durch eine private Haftpflichtversicherung braucht jeder. Wenn Versicherte vor längerer Zeit, zum Beispiel von fünf oder mehr Jahren, einen Vertrag abgeschlossen haben, sollten sie prüfen, ob ihr Schutz noch ausreicht und zu ihrer aktuellen Lebenssituation passt.

 

Stiftung Warentest, FInanztest-Ausgabe 10/2017

Versicherungssumme und Selbstbeteiligung der Haftpflicht

Die Deckungs- beziehungsweise Versicherungssumme gibt an, wie viel der Versicherer maximal für einen Versicherungsfall zahlt. Kunden können beim Betrag zwischen verschiedenen Summen wählen. Insbesondere bei Personenschäden ist es sinnvoll, einen hohen Betrag zu vereinbaren. Im Ernstfall kann der Schadensersatzanspruch etwa durch Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Verdienstausfall in die Höhe schießen. Beim Haftpflichtversicherung Test der Stiftung Warentest setzt die Verbraucherorganisation beispielsweise mindestens zehn Millionen Euro als Deckungssumme für Personen- und Sachschäden an.

Interessierte haben zudem die Wahl, ob sie eine Selbstbeteiligung vereinbaren wollen. Tritt ein Schadensfall ein, müssen Versicherungsnehmer die entstandenen Kosten bis zum gewählten Selbstbehalt aus der eigenen Tasche zahlen, ehe die Versicherung einspringt.

Solche Tarife sind in der Regel günstiger als Angebote ohne Eigenanteil. Ein 30-jähriger Single zahlt beispielsweise nur 33 Euro statt 44 Euro im Jahr, wenn er einen Selbstbehalt von 150 Euro vereinbart, wie der Vergleichsrechner zeigt. Allerdings sollte die Selbstbeteiligung so gewählt werden, dass Versicherte diese im Ernstfall ohne Probleme leisten können.

Was kostet eine private Haftpflichtversicherung?

Trotz der umfassenden Leistungen sind Haftpflichtversicherungen vergleichsweise günstig. Wer statt eines Monats- einen Jahresbeitrag vereinbart, zahlt für sehr gute Tarife nicht einmal 50 Euro im Jahr, so Stiftung Warentest. Angebote für Familien kosten nur unwesentlich mehr.

Doch bei der Wahl der Privathaftpflicht allein auf den Preis zu achten, kann sich rächen. Denn auch Haftpflichtversicherungen, die in den Augen der Verbraucherorganisation nur ein befriedigendes oder ausreichendes Testergebnis erhalten haben, sind preiswert. Sinnvoll ist daher ein individueller Preis-Leistungs-Vergleich. Mit ihm finden Interessierte durch verschiedene Filtermöglichkeiten schnell attraktive Angebote für den persönlich besten Versicherungsschutz