Hundesteuer Berlin

Steuerregelung für Hunde in der Hauptstadt.

  • Hundesteuer ab 120 Euro
  • Hundehaft­pflichtversicherung für alle Hunde vorgeschrieben
  • Versicherungsschutz für weniger als fünf Euro im Monat

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ältere Hunde

Zuletzt aktualisiert: November 2019

Hundesteuer und Hundehaftpflicht in Berlin

Berlin gehört zu den sechs Bundesländern, in denen eine Hunde­haftpflicht­versicherung für Hundehalter Pflicht ist. Zudem schreiben die Berliner Verkehrsbetriebe einen Maulkorb für Hunde vor, die in Bussen und Bahnen mitgenommen werden. Da Berlin ein Stadtstaat ist, gelten für das gesamte Stadtgebiet einheitliche Regelungen in Bezug auf Leinen- und Maulkorbzwang.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Leinenzwang und Maulkorbpflicht in Berlin

In Berlin gibt es seit 2019 eine allgemeine Leinenpflicht. Hundebesitzer müssen ihren Vierbeiner daher beispielsweise in folgenden Situationen an der Leine führen :

  • In öffentlichen Grün- und Erholungs­anlagen,
  • in Waldflächen,
  • in Treppenhäusern,
  • bei öffentlichen Versammlungen,
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln und
  • in Fußgängerzonen

Für Halter, die einen Sachkundenachweis haben, gilt ein weniger strenger Leinenzwang.

Darüber hinaus sticht die Hauptstadt unter den Bundesländern mit einer strengen Regelung bei der Beförderung des Hundes in Bussen und Bahnen hervor. Dort müssen alle Hunde einen Maulkorb tragen. Allerdings können die Kontrolleure der Berliner Verkehrsbetriebe selbst entscheiden, ob ein Maulkorb für den jeweiligen Hund notwendig ist.

Hundehaftpflicht nicht vergessen

Berlin ist eines von sechs Bundesländern, in denen die Hunde­haftpflicht­versicherung ein Muss für Hundebesitzer ist. Da es zwischen den Anbietern jedoch große Preisunterschiede gibt, sollten Halter vor Abschluss der Versicherung mehrere Tarife miteinander vergleichen.

Aktuelles zur Tierhalterhaftpflicht

Kampfhunde in Berlin

Für die Einstufung als Kampfhund spielen in Berlin verschiedene Faktoren eine Rolle:

Hunde, bei denen aufgrund der genannten Aspekte von erhöhten Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe auszugehen ist, gelten in Berlin als sogenannte Kampfhunde.

Achtung:

Für die Haltung eines solchen Tieres muss der Besitzer der zuständigen Behörde ein Führungszeugnis sowie einen Sachkundenachweis vorlegen. Der als gefährlich eingestufte Hund darf überall außerhalb der eigenen Wohnung nur an der Leine gehalten werden. Ausnahmen sind Hundeauslauf­gebiete, sofern der Vierbeiner einen Maulkorb trägt.

Bis September 2016 wurden zehn Hunderassen generell als gefährlich betrachtet. Mit dem neuen Hundegesetz ist die sogenannte Rasseliste stark gekürzt worden. Darüber hinaus können Hunde in diese Kategorie fallen, die wiederholt Menschen angesprungen oder Vieh, Wild, Katzen und Hunde gehetzt oder gerissen haben. Das gleiche gilt für Hunde, die gegenüber Mensch und Tier bissig waren.

Als gefährlich eingestufte Hunde (Kampfhunde) in Berlin gelten:

  • Pitbull-Terrier
  • Bullterrier
  • American Staffordshire-Terrier

Hundesteuer, Hundehaftpflicht und Co. in Berlin

Bereits seit 2016 greift in Berlin ein neues Gesetz über das Halten und Führen von Hunden. Halten Hundebesitzer die darin festgeschriebenen Vorgaben nicht ein, droht ihnen eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro. Zu den wichtigsten Regelungen des Hundesteuer­gesetzes zählen:

Hundehaftpflicht in Berlin vorgeschrieben

Auch wenn in Berlin jeder Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung für seinen Vierbeiner nachweisen muss, sollten Tierliebhaber nicht blind einen Tarif wählen. Denn die Kosten für den essentiellen Schutz unterscheiden sich je nach Rasse und Versicherer. Entsprechend sinnvoll ist es, sich nicht für das erstbeste Angebot zu entscheiden, sondern mehrere Tarife bei der Wahl einzubeziehen. Auf diese Weise finden Hundehalter schnell und unkompliziert eine gute und günstige Hundehaftpflicht.