Pferdekrankenversicherung

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.

  • Keine hohen Tierarztrechnungen mehr
  • Vollumfassender Rundumschutz für Pferd und Pony
  • Große Tarifunterschiede zwischen den Versicherern

Für Pferde

bis drei Jahre

Für Pferde

bis sechs Jahre

Für

ältere Pferde

Zuletzt aktualisiert: März 2020

Pferdekranken­versicherung: Hohe Tierarztkosten müssen nicht sein

Quälende Zahnschmerzen, eine böse Erkältung oder eine schwierige Operation: Ähnlich wie wir Menschen erkranken unsere pferdischen Lieblinge von Zeit zu Zeit und sind auf medizinische Versorgung vom Fachmann angewiesen. Manchmal ist es bereits mit einem ambulanten Tierarztbesuch getan. Wenn es sich allerdings um eine größere Sache mit weitreichenden Folgen handelt, kann es ganz schön teuer für Pferdehalter werden. Damit sich betroffene Besitzer nicht in hohe Unkosten stürzen müssen, gibt es die Pferdekrankenversicherung.

Immer gut zu wissen

9 Pferdekrankheiten, bei denen sich eine Pferdekranken­versicherung lohnt

Gerade bei Pferden und Ponys kann ein einfacher Tierarztbesuch verhältnismäßig teuer werden. Nicht selten steht im Leben eines Pferdes ein Klinikbesuch an oder es muss sogar operiert werden. Dies kann schon mal einige tausend Euro kosten.

Die häufigsten Pferdekrankheiten

  1. Pferdekolik
  2. Hufrehe
  3. Mauke
  4. Lahmheit
  5. Starke Schwellungen (besonders im Beinbereich)
  6. Hartnäckige Hautausschläge (zum Beispiel Sommerekzem)
  7. Größere, äußere Verletzungen und Wunden
  8. Hufrollenentzündung
  9. Arthritis

Krankheiten bei Pferden sind genauso vielfältig wie bei uns Menschen. Verschlechtert sich der Zustand des Vierbeiners, empfiehlt es sich in jedem Fall einen Tierarzt zu konsultieren. Unbehandelte Pferdekrankheiten können im schlimmsten Fall zum Tode des geliebten Tieres führen.

Typische Behandlungskosten für zwei häufige Pferdekrankheiten:

Was bei der Pferdekranken­versicherung besonders wichtig ist

Bei der Krankenversicherung für Pferde ist es wichtig, zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Der Pferdekrankenversicherung und der Pferde-OP-Versicherung.

Die Pferdekrankenversicherung übernimmt einen Großteil der ambulanten und stationären Behandlungskosten. Muss das Tier beispielsweise nur wegen einer kleinen Wunde am Vorderlauf zum Arzt, die lokal betäubt schnell behandelt werden kann, springt die Versicherung ein. Gleiches gilt bei operativen Eingriffen.

In der Pferde-OP-Versicherung werden ausschließlich Operationskosten übernommen. Der Besitzer und sein Pferd werden so im gleichen Maß geschützt: Keine überraschend hohe Operationskosten für Pferdebesitzer und eine garantiert schnelle Hilfe für das Tier in der Notfallsituation. Auch Pferde mit Vorerkrankungen können – je nach Tarif versichert werden.

Besitzer eines erkrankten Pferdes können sich also voll und ganz auf den Heilungsprozess ihres Lieblings konzentrieren.

Aktuell wird die Pferde-Operationsversicherung in Deutschland von vier Versicherern angeboten:

  • Allianz
  • GHV
  • R+V
  • Uelzener

Der Leistungsumfang variiert unter den Krankenversicherungen: Vom Basistarif bis hin zum Premiumschutz werden den Versichernden verschiedene Pakete zur Verfügung gestellt.

Der zu zahlende Monatsbetrag in der OP-Versicherung ist unabhängig von der Rasse. Außerdem können ältere Pferde bis zu einem Alter von 20 Jahren in der Pferde-OP-Versicherung versichert werden.

Wichtig: Sowohl bei der Pferdekranken- als auch bei der Pferde-OP-Versicherung können bestimmte Obergrenzen gelten: Je nach Anbieter gibt es beispielsweise gewisse Leistungsgrenzen. So werden innerhalb eines Jahres etwa nur 1.000 Euro der Operationskosten übernommen.

In der Police der jeweiligen Versicherung ist zudem geregelt, ob ein Pauschalkostenbetrag als fixer Selbstbetrag oder prozentuale Selbstbeteiligung zu entrichten ist:

Die prozentuale Selbstbeteiligung ist individuell geregelt: Wenn zum Beispiel vertraglich ein Eigenanteil von 30 Prozent vereinbart wurde, erstattet die Versicherungsgesellschaft 700 Euro, wenn sich die Gesamtkosten auf 1.000 Euro belaufen.

Ist der Selbstbehalt fix auf eine Summe festgelegt, zum Beispiel 100 Euro, zahlen Pferdebesitzer diesen Anteil der Tierarztrechnungen aus der eigenen Tasche. Den Rest übernimmt die Versicherung.

Der Versicherungsumfang der einzelnen Anbieter für Pferdeversicherungen können sich in Bezug auf Preis und Leistung stark voneinander unterscheiden. Daher lohnt es sich immer, einen genauen Blick in die Versicherungspolice zu investieren und am Ende einen Tarif zu wählen, der mit den persönlichen Vorstellungen und Wünschen des Pferdebesitzers übereinstimmt.

Diese Leistungen deckt die Pferdeversicherung ab

Die Krankenversicherung für Pferde kommt für eine Vielzahl von Untersuchungen und Ausgaben für den Tierarzt auf.

Zum Versicherungsschutz der meisten OP-Versicherungen gehören:

  • Kosten für den Tierarzt bis zum vertraglich vereinbarten Gebührensatz (Gebührenordnung*)
  • Stationäre Behandlungen inkl. Medikamente und Hilfsmittel
  • Zahnextraktion
  • Freie Tierarztwahl
  • Wahl der Tierklinik
  • Operationskosten

Eine Pferdekrankenversicherung erweitert den Schutz. Hier kann unter anderem mit folgenden Leistungen gerechnet werden:

  • Tierarztkosten für ambulante Behandlungen
  • Kosten für Ultraschall
  • Nebenkosten, z.B. Medikamente, ärztliche Aufwendungen, Arzneimittel, Verbandsmaterial
  • Vorsorge wie z. B. Impfungen (beispielsweise 100 € Zuschuss pro Versicherungsjahr)
  • Regenerative Therapien bis 1.000 Euro
  • Freie Tierarztwahl

Es gibt nur einen Anbieter für Pferdekrankenversicherungen mit Vollschutz: die Uelzener. Eingeschlossen werden dabei alle Leistungen, die in einer Pferde-OP-Versicherung garantiert werden.

Dazu gehört die Übernahme der Kosten für:

  • Ambulante und stationäre Behandlungen
  • Speicheldrüsenerkrankungen
  • Pferdephysiotherapie
  • Bildverfahren wie MRT
  • Nachbehandlungen

Alle Versicherer haben gemeinsam, dass sie grundsätzlich keine Unterschiede zwischen den Rassen in ihrer Versicherungspolice machen: Das heißt vom kräftigen Schwarzwälder Kaltblut bis hin zum edlen Vollblutaraber sind alle Rassen versicherbar.

*Wichtiger Hinweis:

Das Abrechnungsmodell der Tierärzte unterliegt dem 1- bis 3-fachen Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT). Pferdehalter, die ihrem Schützling einen maximalen Tierkrankenschutz bieten möchten, sollten daher eine Pferdekrankenversicherung wählen, die den 3-fachen Gebührenordnung-Satz erstattet.

Ab wann greift eine Pferdekranken­versicherung?

Pferdebesitzer, die eines – oder mehrere – Pferde über eine Pferdeversicherung absichern, sollten bei der Auswahl nach einem geeigneten Versicherer auf kurze Wartezeiten achten. Gerade bei akuten Krankheiten, wo es oft um kurze Reaktionszeiten gehen kann und jede Sekunde zählt, sollten betroffene Pferdehalter nicht erst mehrere Wochen oder gar Monate auf die Unterstützung der Versicherung warten.

Auch hier treffen die einzelnen Versicherungen unterschiedliche Regelungen. Der Versicherungsschutz besteht oftmals erst nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Wartezeit. Diese beträgt – abhängig von der Versicherungsgesellschaft – zwischen drei und sechs Monaten ab Vertragsbeginn. Erfolgt eine Erkrankung des Pferdes noch während der Karenzzeit, besteht kein Versicherungsschutz.

Krankenversicherungen für Pferde ohne Wartezeit gibt es derzeit nicht.

Rettung, wenn es auf die Sekunde ankommt: Die Kosten für eine Pferdekrankenversicherung

Pferde lieben es ausgiebig auf der Koppel zu galoppieren und mit ihren Artgenossen herumzutollen. Bevor man sich versieht, kann sich das Pferd hierbei ganz leicht verletzen: Sei es durch eine Verletzung am Weidezaun oder durch einen Biss des Pferdekumpels.

Spätestens jetzt ist es sinnvoll, auf die Versicherungsleistungen einer Pferdekrankenversicherung zurückgreifen zu können.

Doch welche Ausgaben entstehen dem Halter für die Versicherung?

Prinzipiell richten sich die Kosten der einzelnen Pferdeversicherungen nach dem Umfang der Versicherungsleistungen.

Hinweis:

Ist der traurige Fall eines stationären Tierklinikaufenthalts eingetreten, entstehen für den Pferdebesitzer dort täglich pauschale Versorgungskosten. Die Versicherungsleistungen bei stationärer Behandlung sind begrenzt: Anbieterabhängig werden Aufwendungen nur bis zu einer bestimmten Anzahl an Tagen oder mit einer maximalen Erstattung pro Tag gewährt.

Gibt es einen Testsieger bei der Pferdekrankenversicherung?

Die Uelzener ist die einzige Vollversicherung für das Pferd. Mit der Kombination aus Pferdekrankenversicherung und Pferde-OP-Versicherung ist sie der optimale Rundum-sorglos-Schutz für das geliebte Pferd.

Für ausschließlich Pferde-Operationen gibt es am deutschen Markt mehrere Anbieter. Hier wird empfohlen, die Tarife der einzelnen Anbieter in einem individuellen Angebot zu vergleichen.

Abschließend muss gesagt werden, dass kein klarer Testsieger hervorstechen kann, denn es gibt derzeit nur einen Vollanbieter für Pferdekrankenversicherungen in Deutschland: Die Uelzener.

Die gute Nachricht jedoch ist, dass unter den gegebenen Voraussetzungen für jedes Pferd, für jeden Pferdebesitzer und jeden Geldbeutel ein Krankenversicherungsschutz zu finden ist.