Kerzen brennen runter
Anja Schlicht
Anja Schlicht

Redaktionsleitung

Bester Schutz für den Hausrat: Diese Tarife überzeugen

Fast 300.000 Schäden nach einem Einbruch haben Betroffene im vergangenen Jahr ihrer Hausratversicherung gemeldet. Hinzu kommen 170.000 Feuerschäden und 160.000 Schäden, verursacht durch auslaufendes Leitungswasser. In all diesen Fällen ist auf eine gute Hausratversicherung Verlass. Welche Tarife empfehlenswert sind, zeigt ein aktueller Test.

  • Bei der Hausratversicherung haben Interessierte sehr viel Auswahl.
  • Ein neuer Vergleich gibt Orientierung im Tarifdschungel.
  • Er zeigt, welche Versicherer leistungsstark sind und dabei wenig kosten.

Die eigenen vier Wände sind den meisten Menschen heilig. Damit sie sich in ihnen wohlfühlen, stecken sie teils viel Zeit und vor allem Geld in die Einrichtung. Wird das Zuhause dann Opfer von Einbrechern oder es wird durch einen Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen, ist dies mehr als ärgerlich. Um zumindest den finanziellen Schaden abzufedern, ist der Abschluss einer Hausratversicherung sinnvoll. Sie springt ein, wenn der Hausrat durch Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Feuer, Hagel und Regen beschädigt wird.

Interessierte haben dabei eine riesige Auswahl. Um ihnen einen ersten Überblick über empfehlenswerte Tarife zu verschaffen, ließ das Wirtschaftsmagazin Focus-Money für die Ausgabe 50/2020 über 300 Angebote überprüfen.

So wurde getestet

Im Fokus des Tests standen die Leistungen und der Preis der Absicherung. Die Hausratversicherungen müssen zunächst ein bestimmtes Leistungsniveau erfüllen, damit sie für die Preisanalyse überhaupt berücksichtigt werden:

  • Grob fahrlässig verursachte Schäden sind mitversichert.
  • Hausrat außerhalb des Zuhauses ist für mindestens zwölf Monate und 20 Prozent der Versicherungssumme versichert.
  • Bei Sengschäden leistet der Versicherer mindestens bis zu 5.000 Euro.
  • Schäden durch Überspannung deckt die Hausratversicherung mit mindestens 40 Prozent der Versicherungssumme ab.
  • Es wird kein Selbstbehalt vereinbart.

Nach der Leistungsanalyse wird von den mehr als 300 berücksichtigten Hausratversicherungen nur noch ein knappes Drittel in die nächste Runde, den Preisvergleich, geschickt. Hier haben die Tester für fünf verschiedene Musterkunden den Jahresbeitrag ermittelt. Die Modellkunden unterscheiden sich dabei unter anderem hinsichtlich Alter, Wohnort, Versicherungssumme, Zusatzleistungen wie einer Fahrradversicherung und Wohnfläche.

Vor allem der Wohnort führt dazu, dass die Kosten der Hausratversicherung variieren. Wer in einer Region mit geringem Einbruchsrisiko lebt, zahlt weniger als Versicherte, die in Gegenden mit höherer Wahrscheinlichkeit wohnen.

Mehrere Top-Hausratversicherungen

14 Hausratversicherungen erzielen am Ende ein sehr gutes Ergebnis. Drei Versicherer können dabei gleich zwei Angebote in der Spitzengruppe platzieren.

  • Die Haftpflichtkasse – „Einfach Besser“ und „Einfach Komplett“
  • Medien-Versicherung – „Premium“ und „Premium Plus“
  • Ammerländer – „Comfort“ und „Excellent“

Welche Versicherer im aktuellen Vergleich noch punkten, erfahren Interessierte auf der Übersichtsseite „Hausratversicherung im Test“.

Tipp:

Was die Top-Hausratversicherungen konkret kosten, zeigt ein unverbindlicher Tarifvergleich. Mit diesem können Verbraucher zudem bis zu drei Hausratversicherungen detailliert gegenüberstellen und sich so unkompliziert für den persönlich besten Hausratschutz entscheiden.