Anja Schlicht
Anja Schlicht

Redaktionsleitung

Kfz-Versicherung Test von Finanztest: Die besten Anbieter

Das zur Stiftung Warentest zugehörige Magazin Finanztest hat insgesamt 150 Kfz-Versicherungen getestet. Das Fazit: Bei kaum einer Versicherung „bringt ein Preisvergleich so viel wie in der Autoversicherung.“ Der Kfz-Versicherung Test zeigt, dass Autofahrer mit einem Wechsel fast 3.000 Euro im Jahr einsparen können.

Autoversicherung Test der Finanztest der letzten Jahre

Update 20. Oktober 2015: Für die diesjährige Untersuchung hat Stiftung Warentest aus 160 Angeboten gute und günstige Tarife für 2016 ermittelt. Erneut wurde dabei das Beitragsniveau von über 70 Anbietern für verschiedene Altersgruppen miteinander verglichen. So empfehlen sich für den Bereich Haftpflicht mit Teilkasko beispielsweise die Versicherer Allsecur, Baden Badener und Direct Line.

Update 18. Oktober 2016: Auch für 2017 hat Finanztest wieder die besten Tarife gekürt. Im Kfz-Versicherung Test zeigt sich, dass Autofahrer mehrere hundert Euro einsparen, wenn sie von einem teuren zu einem günstigen Anbieter wechseln. Ein niedriges Preisniveau weisen dabei viele Versicherer auf. Für die Teilkasko sind dies beispielsweise Allsecur, Baden-Badener, DA, Direct Line, Hannoversche und Sparkassen DirektVersicherung.

Service: Welcher Versicherer passt zu Ihnen? Mit dem Kfz-Versicherungs-Vergleichsrechner finden Sie schnell heraus, welcher Anbieter aus einer Vielzahl von Tarifen Ihnen die besten Konditionen bietet.

Autoversicherungen im Test bei Stiftung Warentest

Für den Kfz-Versicherung Test hat Finanztest (Ausgabe 11/2013) die Tarife von 71 Autoversicherern unter die Lupe genommen. Experten gehen davon aus, dass die Versicherer wie fast jedes Jahr ihre Preise erneut erhöhen werden: Mit einem Wechsel können Autofahrer noch immer mehrere 100 Euro im Jahr sparen. Im Extremfall sind es fast 3.000 Euro, hat Finanztest festgestellt. Auch für Autofahrer, die absehen können, dass ihre Kfz-Versicherung im kommenden Jahr günstiger wird, lohnt sich der Vergleich. Denn es kann zu versteckten Preiserhöhungen kommen, die durch eine neue, günstigere Schadenfreiheitsklasse auf den ersten Blick zunächst nicht auffallen. „Obwohl der individuelle Beitrag sinkt, kann die Versicherung an der Preisschraube gedreht haben“, erläutert Stiftung Warentest.

Kfz-Versicherung Test von Finanztest – die Testsieger:

  • DA Deutsche Allgemeine
  • Direct Line
  • Hannoversche
  • Asstel

Finanztest findet die vier günstigsten Versicherer beim Kfz-Versicherung Test

Finanztest hat den großen Kfz-Versicherung Test 2013 anhand von fünf Modellkunden durchgeführt. Für verschiedene Schadenfreiheitsklassen haben die Experten jeweils die Beiträge für die Autoversicherung abgefragt. Dabei wurden die Angebote der Versicherer für eine Haftpflichtversicherung allein beziehungsweise mit Teilkasko und Vollkasko untersucht. Der Test hat auf diese Weise insgesamt 150 Kfz-Versicherungen von 71 Anbietern auf den Zahn gefühlt. Vier Unternehmen schneiden im Gesamtvergleich am besten ab.

Kfz-Versicherung Test der Finanztest zeigt hohes Einsparpotenzial

Erst vor kurzem hat eine Untersuchung von Direct Line gezeigt, wie hoch das Sparpotenzial in der Kfz-Versicherung ist. Nun kommt auch Finanztest zum gleichen Schluss: Ein Kfz-Versicherungsvergleich lohnt sich. Gerade die Preisunterschiede bei jungen Fahrern sind mit fast 3.000 Euro enorm. Doch auch Familien können einiges sparen. Der teuerste Tarif im Kfz-Versicherung Test kostet jährlich über 1.200 Euro – der günstigste jedoch nur 255 Euro. Vielfahrer zahlen beim besten Angebot gerade einmal 340 Euro im Jahr – oder fast das Dreifache, wenn sie sich für den teuersten Tarif entscheiden. Ähnlich sieht es bei Alleinfahrern aus. Und auch Rentner haben die Wahl: Entweder vergleichen und die günstigste Kfz-Versicherung finden oder bis zu zweieinhalb Mal mehr so viel für den Versicherungsschutz zahlen.

Verschiedene Gründe für Beitragserhöhungen in der Kfz-Versicherung

Warum die Autoversicherung teurer wird, kann mehrere Gründe haben. Neben neuen Regional- und Typklassen auch für 2017 hat auch der Fahrerkreis Einfluss auf die Beitragshöhe. Wer einen unbekannten Fahrerkreis angibt, muss mitunter bis zu 100 Prozent mehr zahlen. Auch die Fahrleistung wirkt sich deutlich auf die Prämie aus. Je mehr Kilometer zurückgelegt werden, desto teurer wird die Versicherung. Weitere Faktoren stellen das Fahrzeugalter, das Alter des Versicherten und der Halter des Autos dar. Ist dieser ein anderer als der Fahrer, kann die Versicherung bis zu 30 Prozent teurer werden. Positiv wirken sich hingegen eine Werkstattbindung und der Stellplatz, etwa eine Garage, aus. Mehr als zehn Prozent können Autofahrer in diesem Fall jeweils einsparen.

Stiftung Warentest: Welche Leistungen sind bei der Autoversicherung sinnvoll?

Neben sinnvollen Extra-Leistungen, zum Beispiel Kostenerstattung bei Marderbiss und Wildschaden, weist Finanztest auf einige Extras hin, für die sich ein Aufpreis nicht lohnt. Autofahrer können beispielsweise ihr Handy gegen Diebstahl im geparkten Pkw versichern oder für den Fall, falls das Auto mit einer Fähre untergeht. Beides ist aus Sicht der Experten nicht notwendig. Sinnvoller ist es hingegen, mit der Versicherung einen Rabattschutz zu vereinbaren. Auch wenn das den Vertrag verteuert, können Versicherte auf lange Sicht sparen. Denn mit dem Rabattschutz werden Kfz-Besitzer nach bis zu drei Unfällen in keine höhere Schadensfreiheitsklasse gestuft.