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Rürup-Rente im Test

Aktuelle Testsieger im Überblick
Rürup-Rente im Test
  • Zahlreiche Tarife im Test
  • Unterschied von fast 100 Euro monatlich bei Auszahlung
  • Individuelle Wünsche an die private Altersvorsorge beachten

Rürup-Rente im Test: Welcher Versicherer ist der beste?

Sparer können bei der Rürup-Rente zwischen verschiedenen Formen wählen, wie sie ihre private Altersvorsorge gestalten wollen. Diese Vielfalt erschwert es jedoch, die Versicherer hinsichtlich Kosten und Rendite gegenüberzustellen. Aktuelle Tests weisen zwar auf empfehlenswerte Tarife hin. Die persönlich beste Rürup-Rente finden Interessierte allerdings meist nur mit einem individuell zugeschnittenen Angebot.

Rürup-Rente im Vergleich: Welche aktuellen Testsieger gibt es 2018?

Mit der Rürup-Rente, die auch unter dem Namen Basisrente bekannt ist, entscheiden sich Personen für den Aufbau eines privaten Rentenpolsters in Kombination mit großen Steuervorteilen. Da die private Altersvorsorge langfristig ausgelegt ist, ist es ratsam, wenn sich Interessierte die Wahl ihres Versicherers im Vorfeld gut überlegen. Denn an diesen sind sie meist viele Jahre gebunden. Aus diesem Grund sollte die beste Rürup-Rente geringe Kosten verursachen, eine hohe Rente in Aussicht stellen und möglichst flexibel gestaltet sein.

Genau solche und weitere Kriterien untersuchen unterschiedliche Tests zur Rürup-Rente. Ein aktueller Testsieger wurde 2018 jedoch noch nicht gekürt. Rückschlüsse auf gute Tarife bieten aber auch die Vergleiche aus dem Vorjahr. Sinnvoll ist es zudem, neben den Testsiegern weitere Angebote zu berücksichtigen, die auf die persönliche Situation zugeschnitten sind. Denn oftmals werden die Top-Tarife anhand von Musterkunden ermittelt, die die individuellen Wünsche an die Altersvorsorge nicht widerspiegeln können.

Rürup-Rente im Test bei Stiftung Warentest

Die Kriterien Rentenzusage, Anlageerfolg, Flexibilität und Transparenz der klassischen Rürup-Rente standen im Test von Stiftung Warentest auf dem Prüfstand. Von den 18 untersuchten Basisrenten können jedoch nur drei mit einer guten Bewertung überzeugen. Ebenso viele Tarife sind in den Augen der Stiftung Warentest lediglich ausreichend. Zwischen der besten und schlechtesten Rürup-Rente liegen dabei fast 100 Euro Unterschied bei der versprochenen monatlichen Rentenauszahlung.

Die Tester bemängeln, dass einige Rürup-Renten zwar eine vergleichsweise hohe Rentenauszahlung versprechen, aber nicht mit ihrem Anlageerfolg überzeugen können. Anderen Verträgen fehlt es hingegen an Flexibilität, zum Beispiel durch die Möglichkeit, den Beitrag bei finanziellen Engpässen aufzuschieben oder das Rentenpolster mit Zahlungen außer der Reihe zu erhöhen.

Die Testergebnisse

Die am besten bewerteten Rürup-Renten kommen dem Test zufolge von Europa (Tarif „A-R1B“, Note 1,6) und HanseMerkur („RB2015S“, Note 2,0). Während die Stärke beider Angebote bei der Rentenzusage liegt, schwächelt Europa bei der Transparenz. HanseMerkur hat dagegen beim Anlageerfolg noch Luft nach oben.

Achtung: Der Test der Stiftung Warentest, der bereits Ende 2016 durchgeführt wurde, berücksichtigt mit der klassischen Rürup-Rente eine weniger renditestarke Form der Basisrente. Durch die garantierte Verzinsung wissen Versicherte bereits bei Vertragsabschluss, wie hoch ihre Rente sein wird. Der Garantiezins limitiert jedoch die Anlagemöglichkeiten des Anbieters.

Bei Rürup-Renten, die auf Fonds basieren, ist dies nicht der Fall. Sie bieten daher eine höhere Rendite. Aus diesem Grund sollten sich Interessierte bei der Wahl ihrer Rürup-Rente nicht nur auf klassische Tarife verlassen. Sinnvoll ist es, auch fondsgebundene Angebote zu berücksichtigen und sich zu diesen unverbindlich beraten zu lassen.

 

Wie hoch die Rente später einmal sein wird, hängt wesentlich von den Abschluss- und Verwaltungskosten eines Versicherers ab sowie von dem Kapitalanlageerfolg, den er für die Kunden erzielt: Je geringer die Kosten, desto mehr fließt in den Spartopf und desto höher ist die garantiert Rente.

Finanztest (12/2016)

Mit der passenden Rürup-Rente ist Altersvorsorge ganz einfach.

Verschiedene Formen der Rürup-Rente im Vergleich beim Handelsblatt

Wesentlich aktueller als die Untersuchung der Stiftung Warentest ist der Test vom Handelsblatt aus dem August 2017. Er bezieht zudem mehrere Arten der Rürup-Rente ein. Neben klassischen Tarifen wurden von der Ratingagentur Franke und Bornberg unter anderem fondsgebundene Basisrenten und Indexpolicen hinsichtlich ihrer Versicherungsbedingungen geprüft. Bei letzteren investieren die Versicherer erwirtschaftete Überschüsse in einen Indexfonds. Bei fondsbasierten Rürup-Renten standen Angebote mit einer Beitragsgarantie von 0 Prozent, 80 Prozent sowie 100 Prozent auf dem Prüfstand.

Der Musterkunde zahlt monatlich 100 Euro in seinen Rürup-Vertrag ein. Bei den klassischen Tarifen wird daraus eine Auszahlung zwischen 107 Euro und 140 Euro pro Monat. Fünf der zwölf untersuchten Angebote schneiden mit einer sehr guten Bewertung ab, darunter:

Europa – Tarif „E-BR“
Allianz – „Klassik BVR2 (E400)“
Debeka – „BasisRente BA6“

Bei den Indexpolicen überzeugen vier Rürup-Renten. Im Vergleich mit den klassischen Rürup-Rentenversicherungen zeigt sich allerdings, dass die private Altersvorsorge mit Indexbeteiligung Schwächen hat. Denn die garantierte Rente beträgt nur 109 Euro bis 127 Euro im Monat. Die Testsieger bei der klassischen Rürup-Rente liegen mit ihren Zusagen über diesem Niveau.

Die besten indexbasierten Policen bieten diese Versicherer:

HDI – „TwoTrust Selekt Basisrente RXB“
Volkswohl Bund – „Klassik modern BIR“
Allianz – „IndexSelect BVRIU2 (E 409)“
Nürnberger – „DAX-Basisrente NIR2908T“

Setzen Sparer bei ihrer Rürup-Rente auf Fonds, haben sie dem Test zufolge mehrere sehr gute Tarife zur Auswahl – unabhängig von der Frage, ob der Versicherer eine volle, teilweise oder keine Beitragsgarantie bietet. In der Regel gilt dabei: Je weniger Garantien die Basisrente vorsieht, desto größer sind die Renditechancen. Allerdings ist auch das Risiko höher, dass Sparer weniger Geld ausgezahlt bekommen, als sie eingezahlt haben.

Testsieger bei den fondsorientieren Rürup-Renten mit voller Garantie auf die angesparten Beiträge sind:

Anbieter Tarif
HanseMerkur „Basis Care Invest mit Kapitalerhalt RB“
Volkswohl Bund „FondsBasisRente BWR“
Allianz „KomfortDynamik BVRFKU1 (E 420)“
„InvestFlex mit Garantie BVRF1GD (E 411)“
Württembergische „Genius BasisRente (Hybrid mit Sicherungsfonds) FBRH“
AXA/DBV „Relax Rente Comfort ALVI1“

Bei einer 80-prozentigen Garantie empfehlen sich zum Teil die gleichen Tarife. Sowohl HanseMerkur als auch Allianz (Invest-Variante) und Württembergische erhalten für ihre Rürup-Rente eine sehr gute Bewertung. Im Test überzeugen zudem Gothaer mit „BasisVorsorge-ReFlex FR17-11“, Stuttgarter mit „BasisRente performance-safe 89“ und Zurich mit „Vario-Invest BasisRente“.

Gleich neun fondsgebundene Rürup-Renten ohne Beitragsgarantie sichern sich ein Top-Ergebnis. Die besten drei sind:

Württembergische – „Genius BasisRente (Fonds) FBRH“,
Europa – „FondsBasisRente E-FBR“ und
Continentale – „BasisRente Invest BRI“

Persönlich beste Rürup-Rente jetzt finden

Aufgrund der hohen Steuervorteile, die Sparer mit einer Rürup-Rente genießen, ist diese private Altersvorsorge vor allem für Selbstständige und Gutverdiener interessant. Wie die Tests zeigen, stehen ihnen dabei viele empfehlenswerte Tarife zur Auswahl – unabhängig davon, ob sich Sparer mit Fokus auf Garantien oder Renditen ein solides Polster für den Ruhestand aufbauen wollen.

Wie gut die Testsieger jedoch zu den eigenen Wünschen an die private Altersvorsorge passen, sollten Interessierte mithilfe eines unverbindlichen Angebots prüfen lassen. Schließlich basieren die Vergleiche auf Modellkunden. Ändern sich die Anforderungen an die Rürup-Rente, können auch andere Tarife als die prämierten für die finanzielle Ruhestandsabsicherung infrage kommen.

Mit der Hilfe eines Vorsorgeexperten klären Interessierte zudem, ob die Rürup-Rente die beste Altersvorsorge für sie ist oder ob es bessere Alternativen zur eigenen Lebenssituation gibt.