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Pferdehaftpflichtversicherung

Schutz für Halter und Betreuer
Pferdehaftpflichtversicherung
  • Schutz vor Schadensersatzforderungen im Millionenbereich
  • Absicherung von Pferdebesitzern, Fremdreitern und Reitbeteiligungen
  • Fohlen, Reit- und Turnierpferde versicherbar
  • Große Kosten- und Leistungsunterschiede zwischen den Anbietern

Pferdehaftpflichtversicherung für Schadensfälle

Die Pferdehaftpflicht ist unerlässlich für Pferdebesitzer. Sie schützt gegen Schadensersatzansprüche, wenn das eigene Pferd einem Dritten Schäden zufügt. Denn die private Haftpflichtversicherung springt hier nicht ein. Dabei sollten Pferdehalter das Risiko von kostspieligen Forderungen nicht unterschätzen. Schließlich kann es schnell zu einem Schaden in Millionenhöhe kommen. Einen leistungsstarken Schutz gibt es für unter 100 Euro pro Jahr.

Was leistet die Pferdehaftpflicht?

Pferdeversicherung
Die Pferdehaftpflicht schützt vor Sach-
und Personenschäden

Die Pferdehaftpflicht kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die Dritten durch das versicherte Pferd entstehen. Sie begleicht die entstandenen Forderungen. Manche Tarife erstatten jedoch bestimmte Schäden nur bis zu einer festgelegten Obergrenze. Daher ist es sinnvoll, bei einem Vergleich der Angebote auf den genauen Leistungsumfang zu achten.

Sollte jemand ungerechtfertigt Schadensersatz fordern, wehrt die Versicherung den Anspruch für den Pferdebesitzer ab und bietet somit einen passiven Rechtsschutz.

Pferdehaftpflichtversicherung

Beispiel Personenschaden:

Beim Ausritt scheut ein Pferd vor einem Spaziergänger und verletzt diesen durch Tritte am Kopf. Im Krankenhaus stellen die Ärzte einen Schädelbasisbruch und Gehirnverletzungen fest. Es folgt ein langwieriger Klinikaufenthalt mit anschließender Reha. Die Pferdehaftpflicht zahlt die Behandlungskosten sowie ein Schmerzensgeld an den Geschädigten.

Beispiel Sachschaden:

Ein Pferd geht unvermittelt durch und galoppiert über eine Landstraße. Mehrere Autos, darunter ein teurer Sportwagen, kollidieren infolgedessen und erleiden einen Totalschaden. Insgesamt belaufen sich die Schadensersatzansprüche auf einen sechsstelligen Eurobetrag. Dabei hätte es sogar noch schlimmer werden können, denn ein Lastwagen verliert beinahe bei einem Ausweichmanöver seine Ladung. Dann wäre die Schadenssumme in den Millionenbereich gestiegen. Aber auch dafür wäre eine gute Pferdehaftpflicht aufgekommen.

Beispiel Vermögensschaden:

Ein Pferd reißt von der Weide aus und läuft auf eine Autobahn. Es dauert über eine Stunde, bis die Polizei das Tier einfangen und wohlbehalten dem Besitzer übergeben kann. Allerdings sperren die Beamten in dieser Zeit die Autobahn komplett. Dadurch verpassen mehrere Menschen berufliche Termine. Ihnen entstehen erhebliche Verdienstausfälle. Die Pferdehaftpflicht erstattet diese Vermögensschäden.

 

Wann leistet die Pferdehaftpflicht nicht?

Nicht versichert sind Schäden, die dem Pferdehalter selbst entstehen, das Pferd ihn beispielsweise abwirft und er sich Knochenbrüche zuzieht. Gegen das Verletzungsrisiko können Pferdehalter aber eine private Unfallversicherung abschließen.

Welche Deckungssumme sollte eine Pferdehaftpflicht haben?

Eine leistungsstarke Pferdehaftpflicht verfügt über eine Deckungssumme in Höhe von fünf Millionen Euro oder mehr pro Schadensfall. Es gibt Angebote, die 20 Millionen oder gar 50 Millionen Euro abdecken. Zwar kommt es bei der Pferdehaftpflicht selten zu derartig hohen Schäden. Jedoch ist es empfehlenswert, wenn Versicherte die Deckungssumme nicht zu niedrig ansetzen. Beträgt die Deckungssumme beispielsweise eine Million Euro und es kommt zu höheren Schadensersatzforderungen, müssen sie die Differenz aus der eigenen Tasche bezahlen. Mit einem Vergleich zur Pferdehaftpflicht finden Pferdebesitzer günstige Tarife, die eine ausreichende Deckungssumme bieten.

Wer ist durch die Versicherung geschützt?

Neben dem Pferdehalter sind Personen abgesichert, die für das Pferd verantwortlich sind. Das bedeutet, die Versicherung übernimmt Forderungen Dritter, wenn beispielsweise ein Familienmitglied mit dem Pferd ausreitet und es dabei zu einem Schaden kommt. Genauso sind Tierhüter und sogenannte Fremdreiter abgesichert. Darunter verstehen die Versicherer Personen, die das Pferd unentgeltlich hüten oder reiten. Das kann ein Freund oder Bekannter sein, der sich um das Pferd kümmert.

 

Nicht alle Personen sind mitversichert

Die Pferdehaftpflicht schützt zwar Familienmitglieder und Freunde, die das Pferd reiten oder pflegen. Personen, die die Aufsicht über das Pferd per Vertrag und nicht unentgeltlich übernehmen, sind hingegen oft nicht mitversichert. Bezahlte Reitbeteiligungen brauchen daher beispielsweise in der Regel einen eigenen Versicherungsvertrag.

Was kostet eine Pferdehaftpflicht?

Im Vergleich zu den hohen Kosten, vor denen eine Pferdehaftpflicht Pferdeliebhaber bewahren kann, ist die Versicherung günstig. Die Beiträge richten sich nach dem Leistungsumfang und der Höhe der Selbstbeteiligung. Pferdehalter, die sich gegen eine Selbstbeteiligung entscheiden, zahlen höhere Versicherungsbeiträge. Interessierte haben oftmals die Möglichkeit, sich für eine längere Mindestvertragslaufzeit zu entscheiden, um Kosten zu sparen.

In jedem Fall ist es ratsam, vor Abschluss einen Tarifvergleich durchzuführen. Während es bereits für 70 Euro pro Jahr eine leistungsstarke Pferdehaftpflicht gibt, verlangen einige Versicherer das Doppelte.

 

So lässt sich zusätzlich Geld sparen

Wenn Sie sich für eine jährliche statt eine monatliche Zahlweise entscheiden, können Sie ebenfalls sparen. Denn bei einer monatlichen Zahlung berechnen die Versicherer einen leichten Aufschlag.

Welche Zusatzleistungen bietet die Absicherung für Pferdehalter?

Viele Tarife der Pferdehaftpflicht bieten eine Reihe von Zusatzleistungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Erstattung von Mietsachschäden: Das Pferd richtet Schäden an gemieteten, gepachteten oder geliehenen Stallungen, Reithallen, Weiden sowie Pferdeanhängern an.
  • Absicherung von Fohlen und Jungtieren: Fohlen und Jungtiere der versicherten Stute sind bis zu einem bestimmten Alter im Versicherungsschutz inbegriffen. Das heißt, die Absicherung gilt ebenso für Schäden durch das Jungtier.
  • Absicherung von Reit- und Turnierpferden: Nicht alle Anbieter versichern Reit- und Turnierpferde, da sie ein höheres Schadensrisiko haben.
  • Ungewollte Deckakte: Der versicherte Hengst deckt ungewollt eine Stute. Dadurch können verschiedene Schäden entstehen, beispielsweise Verletzungen der Stute beim Decken oder infolge der Trächtigkeit sowie Geburt.

Pferdehalter sollten bei der Auswahl einer geeigneten Haftpflichtversicherung überlegen, welche der Zusatzleistungen für sie sinnvoll sind. Im Anschluss können sie gezielt Tarife vergleichen und das Angebot mit dem besten Leistungsumfang für den persönlichen Bedarf auswählen.

Weitere Versicherungen neben der Pferdehaftpflicht

Pferdehalter sollten sich zuerst mit einer Pferdehaftpflicht absichern. Darüber hinaus gibt es weitere Versicherungen, die einen Kostenschutz bieten. So belaufen sich die Tierarztkosten bei Pferden bei Erkrankungen oder Verletzungen zuweilen auf mehrere tausend Euro. Solche hohen Ausgaben können Pferdebesitzer mit einer speziellen Krankenversicherung für Pferde vermeiden.

Pferdeliebhaber, die sich nicht sicher sind, welche zusätzliche Absicherung für sie empfehlenswert ist, können ein unverbindliches Angebot zur Pferdeversicherung anfordern. Darüber erhalten sie Informationen über günstige Kombiangebote.

Die wichtigsten Pferdeversicherungen

Pferdekranken- und OP-Versicherung

Die Krankenversicherung für das Pferd bietet Basis- oder Komfortschutz bei Tierarztkosten. Finanzielle Unterstützung bei stationären Behandlungen bietet die OP-Versicherung.

Mehr zur Pferdekrankenversicherung

Pferdelebensversicherung

Bei Verlust und Beeinträchtigung eines Pferdes erstattet eine Pferdelebensversicherung den Wert des Pferdes bis zur vereinbarten Deckungssumme.

Mehr zur Pferdelebensversicherung

Pferdetransport- und Diebstahlversicherung Eine Pferdetransportversicherung deckt Schäden ab, die während eines Transports am Pferd entstehen, auch die eventuelle Nottötung. Zudem ist der Diebstahl des Pferdes abgesichert.
Leibesfrucht- und Trächtigkeitsversicherung Diese Versicherungen decken Stute und ungeborenes Fohlen ab. Sollte es zu Komplikationen kommen und Stute oder Fohlen sterben, zahlt der Versicherer den Wert des Pferdes.
Pferdehalterrechtsschutzversicherung Bei einem Rechtsstreit rund um das Pferd hilft die Pferderechtsschutzversicherung. Dies gilt zum Beispiel, wenn das neu gekaufte Pferd Mängel aufweist, die vor dem Kauf nicht eindeutig sichtbar waren.

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