Pferdehaftpflichtversicherung

Wichtiger Schutz für Halter und Betreuer.

  • Schutz vor Schadensersatz­forderungen im Millionen­bereich
  • Absicherung von Pferde­besitzern, Fremdreitern und Reit­beteiligungen
  • Große Kosten- und Leistungs­unterschiede zwischen den Anbietern

Optimale Haftpflicht

für Pferdebesitzer

Zuletzt aktualisiert: November 2019

Pferde­haftpflicht­versicherung für Schadensfälle

Die Pferdehaftpflicht ist unerlässlich für Pferdebesitzer. Sie schützt vor Schadensersatz­ansprüchen, wenn das eigene Pferd einem Dritten schadet. Denn die private Haftpflicht­versicherung springt hier nicht ein. Dabei sollten Pferdehalter das Risiko nicht unterschätzen, schließlich kann es schnell zu einem Schaden in Millionenhöhe kommen. Einen leistungsstarken Schutz gibt es bereits für unter 100 Euro im Jahr.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Was leistet die Pferdehaftpflicht?

Die Pferdehaftpflicht kommt für Schäden auf, die Dritten durch das versicherte Pferd entstehen. Sie begleicht die entstandenen Forderungen für

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden

Manche Tarife erstatten jedoch bestimmte Schäden nur bis zu einer festgelegten Obergrenze. Daher ist es sinnvoll, bei einem Vergleich der Angebote auf den genauen Leistungsumfang zu achten.

Sollte jemand ungerechtfertigt Schadensersatz fordern, wehrt die Versicherung den Anspruch für den Pferdebesitzer ab und bietet somit einen passiven Rechtsschutz.

Wann leistet die Pferdehaftpflicht nicht?

Nicht versichert sind Schäden, die dem Pferdehalter selbst entstehen, wenn das Pferd ihn beispielsweise abwirft und er sich Knochenbrüche zuzieht. Gegen das Verletzungsrisiko können Pferdehalter aber eine private Unfallversicherung abschließen.

Aktuelles zur Haftpflichtversicherung

Wer ist durch die Versicherung geschützt?

Neben dem Pferdehalter sind durch die Pferdehaftpflicht Personen abgesichert, die für das Tier verantwortlich sind. Das bedeutet, die Versicherung übernimmt Forderungen Dritter, wenn beispielsweise ein Familien­mitglied mit dem Pferd ausreitet und es dabei zu einem Schaden kommt. Genauso sind Tierhüter und sogenannte Fremdreiter abgesichert. Darunter verstehen die Versicherer Personen wie Bekannte oder Freunde, die das Pferd unentgeltlich hüten oder reiten.

Achtung:

Die Pferdehaftpflicht schützt zwar Familienmitglieder und Freunde, die das Pferd reiten oder pflegen. Personen, die die Aufsicht über das Pferd per Vertrag und nicht unentgeltlich übernehmen, sind hingegen oft nicht mitversichert. Bezahlte Reit­beteiligungen brauchen daher beispielsweise in der Regel einen eigenen Versicherungs­vertrag.

Welche Deckungs­summe sollte eine Pferdehaftpflicht haben?

Millionen Euro
sollte die Deckungssumme mindestens betragen.
Millionen Euro
decken einige Versicherer pro Schaden ab.

Zwar kommt es bei der Pferdehaftpflicht selten zu Schäden im zweistelligen Millionenbereich. Dennoch sollten Interessierte die Deckungssumme nicht zu niedrig ansetzen. Beträgt diese beispielsweise nur eine Million Euro und es kommt zu höheren Schadensersatzforderungen, müssen Versicherte die Differenz aus der eigenen Tasche bezahlen. Um sich davor zu schützen, empfiehlt es sich, nach einem günstigen Tarif mit einer ausreichenden Deckungssumme Ausschau zu halten.

Was kostet eine Pferdehaftpflicht?

Im Vergleich zu den hohen Kosten, vor denen eine Pferdehaftpflicht Pferdeliebhaber bewahren kann, ist die Versicherung günstig. Die Beiträge richten sich dabei nach verschiedenen Faktoren.

Pferdehalter, die sich beispielsweise gegen eine Selbstbeteiligung entscheiden, zahlen höhere Versicherungs­beiträge, wohingegen Interessierte mit einer längeren Vertragslaufzeit Kosten sparen können.

In jedem Fall ist es ratsam, vor dem Abschluss einen Tarifvergleich durchzuführen. Während es für einen 35-jährigen Pferdehalter bereits für weniger als 70 Euro pro Jahr eine leistungsstarke Pferdehaftpflicht gibt, verlangen einige Versicherer fast das Dreifache (Quelle: finanzen.de Pferdehaftpflicht Vergleichsrechner).

So lässt sich zusätzlich Geld sparen

Wenn sich Pferdebesitzer für eine jährliche statt eine monatliche Zahlweise entscheiden, können Sie ebenfalls sparen. Denn bei einer monatlichen Zahlung berechnen die Versicherer dagegen einen leichten Aufschlag.

Welche Zusatz­leistungen bietet die Absicherung für Pferdehalter?

Viele Tarife bieten bei der Pferdehaftpflicht eine Reihe von Zusatzleistungen. Bei der Auswahl einer geeigneten Haftpflicht­versicherung sollten Pferdeliebhaber jedoch genau überlegen, welche Extras für sie sinnvoll sind und auf welche sie verzichten können. Im Anschluss können sie gezielt Tarife vergleichen und das Angebot mit dem besten Leistungsumfang für den persönlichen Bedarf auswählen.

Zu den Zusatzleistungen gehören:

Weitere Versicherungen neben der Pferdehaftpflicht

Die Pferdehaftpflicht gehört zwar zum essentiellen Schutz für Pferdehalter. Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Versicherungen, die für den Schutz von Halter und Tier wichtig sind. So belaufen sich die Tierarztkosten für Pferde bei Erkrankungen oder Verletzungen oft auf mehrere tausend Euro. Solche hohen Ausgaben lassen sich mit einer speziellen Krankenversicherung für Pferde vermeiden.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über sinnvolle Absicherungen für Pferdebesitzer:

Pferdekranken- und OP-Versicherung Die Kranken­versicherung für das Pferd bietet Basis- oder Komfortschutz bei Tierarztkosten. Finanzielle Unterstützung bei stationären Behandlungen bietet die OP-Versicherung. Mehr zur Pferdekrankenversicherung
Pferde­lebens­versicherung Bei Verlust und Beeinträchtigung eines Pferdes erstattet eine Pferde­­lebens­­versicherung den Wert des Pferdes bis zur vereinbarten Deckungs­summe.
Pferdetransport- und Diebstahl­versicherung Eine Pferde­transport­­versicherung deckt Schäden ab, die während eines Transports entstehen, auch die eventuelle Nottötung. Zudem ist der Diebstahl des Pferdes abgesichert.
Leibesfrucht- und Trächtigkeits­­versicherung Diese Versicherungen decken Stute und ungeborenes Fohlen ab. Sollte es zu Komplikationen kommen und Stute oder Fohlen sterben, zahlt der Versicherer den Wert des Pferdes.
Pferdehalter­­rechtsschutz­­versicherung Bei einem Rechtsstreit rund um das Pferd hilft die Pferderechts­schutz­versicherung. Dies gilt zum Beispiel, wenn das neu gekaufte Pferd gesundheit­liche Beeinträchtigungen aufweist, die vor dem Kauf nicht eindeutig sichtbar waren.

Pferdeliebhaber, die sich nicht sicher sind, welche zusätzliche Absicherung für sie empfehlenswert ist, können sich mit einem unverbindlichen Angebot zur Pferdeversicherung den Rat eines Experten einholen. Darüber erhalten sie Informationen über günstige Kombiangebote.