Private Krankenversicherung Wechsel

Alles zum Wechsel in die PKV & innerhalb der PKV.

  • Wechsel an Bedingungen geknüpft
  • Genauer Vergleich des Preis-Leistungs-Mix wichtig
  • Jetzt optimalen Versicherer finden

Wechsel in die PKV

Wechsel innerhalb der PKV

Wechsel in GKV

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2019

Wechsel in die private Krankenversicherung

Flexibilität, Beitrag, Leistungen – Viele Punkte sprechen für den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV). Allerdings gibt es auch einige Gründe, warum Versicherte innerhalb der PKV oder in die GKV wechseln wollen. Zwischen den beiden Gesundheitssystemen beliebig hin- und herzuspringen ist allerdings nicht möglich.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Wer kann von der gesetzlichen in die private Kranken­versicherung wechseln?

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherun ist für die meisten Berufsgruppen ohne weitere Voraussetzungen möglich. Nur Arbeitnehmer müssen ein Mindestbruttoeinkommen aufweisen, wenn sie in die PKV wollen.

Generell gilt:

Egal ob PKV oder GKV – Interessierte sollten sich nicht leichtfertig entscheiden. Denn die gewählte Kranken­versicherungs­form gilt meist ein Leben lang. Entsprechend ratsam ist es, im Vorfeld mehrere Tarife miteinander zu vergleichen, um einen zuverlässigen und günstigen Versicherer zu finden.

Welche Gründe sprechen für den Wechsel in die private Krankenversicherung?

Viele Menschen verbinden mit der privaten Krankenversicherung eine bevorzugte Behandlung beim Arzt, etwa durch kurze Wartezeiten oder bei der Vergabe von Facharztterminen. Doch für den Wechsel in die private Krankenversicherung sprechen weitere Gründe, wie eine Umfrage von Continentale zeigt. Wechselwillige Kassenpatienten nannten dabei ihre Motivation, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu gehen.

 

  • Bessere Leistungen - 95%
  • Medizinischer Fortschritt - 86%
  • Flexibilität und Individualität - 82%
  • Lebenslange Leistungsgarantie - 58%
  • Beitragsstabilität - 55%

Der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Kranken­versicherung

Ist die Entscheidung für die PKV gefallen, gibt es nur wenige Möglichkeiten in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren.

Pflegegeldanspruch beim Wechsel in die Familienversicherung wahren

Beim Wechsel in die beitragsfreie Familienversicherung des Partners müssen Versicherte aufpassen. Denn mit der Entscheidung geht einher, dass sie nicht mehr bei der privaten Pflegepflichtversicherung, sondern bei der gesetzlichen Pflegeversicherung Mitglied sind. Hier gilt jedoch eine zweijährige Wartezeit, ehe Mitglieder Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse beanspruchen können.

Wer in dieser Zeit pflegebedürftig wird, muss für die gesamten Pflegekosten selbst aufkommen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor (Aktenzeichen B 3 P 5/16 R). Die Verbraucherzentrale Hamburg rät daher, zunächst nur die private Krankenversicherung zu kündigen. Die Beiträge zur privaten Pflegepflichtversicherung sollten Versicherte für die nächste zwei Jahre weiterzahlen, um keine Pflegelücke zu riskieren.

Neu:

Seit 2019 hat der Gesetzgeber nachgesteuert und rechnet nun auch die Vorversicherungszeit in der Pflegepflichtversicherung für die gesetzliche Pflegeversicherung an.

Aktuelles zur privaten Krankenversicherung

Der Wechsel innerhalb der privaten Kranken­versicherung

Beitragserhöhungen gehören im deutschen Gesundheitssystem zum Alltag. Während sich Kassen­patienten problemlos für eine neue Krankenkasse entscheiden können, ist der PKV-Wechsel zu einem anderen Versicherer zwar möglich, aber oft wenig sinnvoll.

Die Ursache liegt in den sogenannten Altersrückstellungen, die Privatversicherte zahlen. Sie dienen dazu, künftige altersbedingte Kostensteigerungen zu verringern. Je länger eine Person privat versichert ist, desto größer ist dieses Polster.

Beim Wechsel zu einem anderen Anbieter können die Rückstellungen jedoch nicht oder nur teilweise mitgenommen werden. Versicherte verlieren dadurch nicht nur Geld. Beim neuen Versicherer müssen sie zudem erneut Rücklagen aufbauen, was zu höheren Beiträge für die private Krankenversicherung führt.

Ratsamer ist der Wechsel innerhalb des privaten Krankenversicherer. Gerade dann, wenn der Anbieter mehrere unterschiedliche Tarife zur Auswahl hat, findet sich meist einer mit gleichen oder ähnlichen Leistungen wie die aktuelle Absicherung.

Allerdings zeigen sich die Versicherer nicht immer transparent. So kann es problematisch werden, eine zuverlässige Auskunft über einen kostengünstigeren Tarif zu erhalten. Dabei ist die Versicherungs­gesellschaft dazu verpflichtet. Kooperiert diese nicht, sollten Kunden die Information schriftlich mit einer Frist verlangen. Ebenso ist es sinnvoll, sich von einem Experten unterstützen zu lassen, damit der Wechsel reibungslos gelingt.

Freiwillige Leitlinie für den Tarifwechsel

Ein Großteil der privaten Krankenversicherer folgt der Tarifwechsel-Leitlinie des PKV-Verbands. Diese sieht unter anderem vor, dass die Unternehmen Kundenbeschwerden beim Wechsel binnen 15 Arbeitstagen behandeln.

Keine überhastete Entscheidung treffen

Die Wechseloptionen innerhalb der privaten Krankenversicherung und im Alter sind eher begrenzt. Daher ist es für PKV-Interessierte sehr wichtig, ihren Versicherer gut auszuwählen. Welche Anbieter empfehlenswert sind, zeigen PKV Tests. Sinnvoll ist es zudem, sich zusätzlich von einem Experten beraten zu lassen. Mit ihm können Versicherte wichtige Faktoren wie Beitragsentwicklung, Leistungen, Gesundheitsprüfung und Kosten gemeinsam abwägen und vergleichen.