0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

Kfz-Versicherung

Preiswerter Schutz für Ihr Auto
Kfz-Versicherung
  • Günstige Versicherung wählen
  • Schutz mit Teil- oder Vollkaskoversicherung ergänzen
  • Zahlreiche Zusatzleistungen und Rabatte
  • Große Preisunterschiede zwischen den Anbietern

Kfz-Versicherung: Alles Wissenswerte über die Versicherung

Jeder Fahrzeughalter in Deutschland braucht eine Haftpflichtversicherung für sein Fahrzeug. Entsprechend groß ist die Angebotsvielfalt mit unterschiedlichen Versicherungs- und Rabattoptionen. Zudem verbessern die Anbieter regelmäßig ihre Leistungen und schrauben an ihren Beiträgen. Daher sollten Autofahrer mindestens einmal im Jahr die aktuelle Kfz-Versicherung mit neuen Tarifen vergleichen. 

Je nach gewählter Kfz-Versicherung unterschiedlicher Schutz

In Deutschland ist die Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Ohne sie erhält das Fahrzeug keine Zulassung. Viele Autobesitzer ergänzen den Schutz der Haftpflicht mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung. Je nach Alter und Wert des Autos ist dieser Schritt sinnvoll. Denn die Haftpflichtversicherung für das Auto schützt bei Unfällen nur vor Schäden, die der Fahrer Dritten zufügt. Für das eigene beschädigte Fahrzeug zahlen Versicherte ohne Kaskoversicherung die Reparaturkosten selbst.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Leistungen die jeweiligen Arten der Kfz-Versicherung in der Regel bieten:

Kfz-Haftpflichtversicherung Haftpflichtversicherung und Teilkasko Haftpflichtversicherung und Vollkasko
Deckt Schäden an Dritten beim selbst verschuldeten Unfall ab Deckt verschiedene Schäden am eigenen Fahrzeug ab Deckt neben den Teilkaskoleistungen Schäden am Auto durch Eigenverschulden ab
Personenschäden müssen mit mindestens 7,5 Millionen Euro versichert sein Dazu zählen Diebstahl, Wild- und Marderschaden, Feuer- und Glasschaden je nach Tarif Schäden durch Naturgewalten wie Hochwasser oder Lawinen Zahlt bei Vandalismus
Sachschäden: 1,12 Millionen Euro Je nach Tarif sind auch Schäden durch Naturgewalten wie Hochwasser oder Lawinen angedeckt Bietet eine Forderungsausfalldeckung (gegnerische Haftpflicht zahlt nicht, etwa bei Fahrerflucht)
Vermögensschäden: 50.000 Euro    

So werden die Kosten für die Versicherung berechnet

Kaum eine Kfz-Versicherung gleicht der anderen. Doch nicht nur die Leistungen variieren teils stark. Auch der Beitrag schwankt je nach Versicherer deutlich. Dies liegt unter anderem daran, dass die Anbieter die Kosten für die Versicherung sehr individuell berechnen. Denn für die Beitragsberechnung werden viele unterschiedliche Faktoren herangezogen. Zu diesen zählen:

KFZ Versicherung
Eine lange Schadensfreiheit zahlt sich aus
und verringert die Beiträge um bis zu 70 %
  • Typklasse: Verursacht ein bestimmtes Fahrzeugmodell besonders viele Unfälle beziehungsweise Schäden, liegen dessen Versicherungskosten höher als für einen Wagen mit besserer Schadensbilanz. Je niedriger die zugeordnete Typklasse ist, desto positiver wirkt sich das auf den Beitrag aus.
  • Regionalklasse: Gibt es in einem Zulassungsbezirk zum Beispiel viele Unfallschwerpunkte oder werden dort häufig Autos gestohlen, wirkt sich das negativ auf die Regionalklasse aus. Eine niedrige Einstufung des Wohnorts hat daher einen vorteilhaften Einfluss auf den Versicherungsbeitrag. 

Auch die jährliche Kilometerleistung, die Anzahl der Fahrer und deren Alter, das Fahrzeugalter und die Zahlungsweise der Versicherungskosten (jährlich, vierteljährlich oder monatlich) beeinflussen neben weiteren Faktoren die Beitragshöhe. 

Darüber hinaus gibt es den sogenannten Schadenfreiheitsrabatt. Er gibt die unfallfrei gefahrenen Jahre wider. Je länger Versicherte schadensfrei unterwegs sind, desto weniger zahlen sie für die Kfz-Versicherung. Der Schadenfreiheitsrabatt wird allerdings nur in der Vollkasko- und Haftpflichtversicherung angewendet. Bei der Teilkasko haben Fahrer in der Regel keinen Einfluss darauf, ob es zu einem Schaden kommt, beispielsweise wenn ihnen ein Tier vor das Auto läuft.

Mit diesen Tipps senken Sie Ihren Beitrag für die Versicherung

Interessierte finden mit einem Versicherungsvergleich oder einem Blick auf die Kfz-Versicherung Testsieger schnell Tarife mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, mithilfe einiger Stellschrauben ihre Kosten weiter zu senken. Haben sie beispielsweise eine Kaskoversicherung vereinbart, reduzieren sich die Ausgaben mit einer Selbstbeteiligung. Je höher der Selbstbehalt ist, den Kunden im Schadensfall aus der eigenen Tasche zahlen, ehe der Versicherer leistet, umso höher fällt die Ersparnis aus.

 

Redaktions-Tipp

Setzen Sie die Selbstbeteiligung trotz des Sparpotenzials nicht zu hoch an. Schließlich müssen Sie diese im Ernstfall auf einen Schlag aufbringen können.

Bei der Kfz-Versicherung gibt es darüber hinaus weitere Möglichkeiten zu sparen. Autofahrer, die beispielsweise eine Werkstattbindung vereinbaren, zahlen laut Stiftung Warentest bei Teil- und Vollkasko bis zu 20 Prozent weniger. Manche Anbieter gewähren auch einen Rabatt, wenn ihre Kunden eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr haben. Parkt das versicherte Fahrzeug über Nacht in einer Garage, wird es gewöhnlich ebenfalls günstiger. Darüber hinaus lassen sich Zweitwagen bei der gleichen Versicherung oftmals zu geringeren Kosten absichern.

Generell ändern sich die Preise in der Kfz-Versicherung regelmäßig. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich der durchschnittliche Beitrag für die Autoversicherung in den letzten Jahren verändert hat. Aus diesem Grund ist es ratsam, die aktuelle Versicherung regelmäßig mit neuen Tarifen zu vergleichen, um stets mit einer Kfz-Versicherung unterwegs zu sein, die ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Kfz-Versicherung - Jahresprämie

 

Welche zusätzlichen Leistungen sind bei der Kfz-Versicherung sinnvoll? 

Bei der Kfz-Versicherung wählen Interessierte zwischen verschiedenen Leistungspaketen. Während einige Zusatzbausteine wie eine Fahrer-Unfallversicherung eher unnötig sind, empfiehlt es sich über andere Extras genauer nachzudenken:

Bei der Teilkaskoversicherung sollten zum Beispiel Folgeschäden mitversichert werden. Beißt ein Marder etwa einen Schlauch durch, zahlt der Versicherer nicht nur für das Ersatzteil. Er springt auch für weitere Reparaturkosten ein, etwa wenn der kaputte Schlauch einen Motorschaden verursacht. Ebenfalls empfehlenswert ist es, alle Wildschäden abzudecken. Ohne diese Erweiterung leistet die Versicherung lediglich bei einem Wildunfall mit Haarwild wie Wildschweinen und Hirschen. Ein Zusammenstoß mit einem Pferd ist dagegen nicht abgedeckt. 

Da in der Kfz-Haftpflichtversicherung nur eine Versicherungssumme von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden vorgeschrieben ist, sollten Versicherte den Schutz auf 50 bis 100 Millionen Euro erweitern. Bei schweren Unfällen könnte sonst die Leistung zu gering sein. Mit der sogenannten Mallorca-Police passen Personen, die im europäischen Ausland einen Mietwagen nutzen, die Versicherungssumme zudem auf deutsches Niveau an. Diese Leistung gehört bei den meisten Tarifen mittlerweile zum Standard.

 

Stolperfalle

Achten Sie darauf, grob fahrlässig verursachte Schäden mitzuversichern. Verzichtet der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, kürzt oder verweigert er die Leistung in der Regel nicht, wenn Versicherte beispielsweise beim Überfahren einer roten Ampel einen Unfall bauen.

Was sind Telematik-Tarife?

Seit wenigen Jahren gibt es noch eine weitere Möglichkeit, bei der Kfz-Versicherung zu sparen. Wer einen sogenannten Telematik-Tarif wählt, kann seinen Beitrag durch seine vorbildliche Fahrweise reduzieren. Hierzu werden die Fahrdaten wie Beschleunigung, Bremsen und Zeitpunkt der Fahrt (etwa Nachtfahrten) mithilfe einer Blackbox oder App aufgezeichnet und ausgewertet. Je vorsichtiger der Fahrer unterwegs gewesen ist, desto mehr Punkte erhält er dafür von der Versicherungsgesellschaft. Das wirkt sich kostensenkend aus.

Nicht alle Unternehmen bieten allerdings entsprechende Tarife an. Zudem richten sich diese häufig nur an junge Autofahrer.

Versicherung kündigen: Fristen beachten

Bei der Kfz-Versicherung gilt normalerweise eine einmonatige Kündigungsfrist. Da die meisten Verträge bis zum Jahresende laufen und sich dann automatisch verlängern, müssen sich Wechselwillige den 30. November als Stichtag merken. Bis zu diesem Termin sollte dem alten Versicherer die Kündigung vorliegen. Bei Verträgen, die unterjährig laufen, also nicht zum Jahreswechsel verlängert werden, finden Versicherte den entsprechenden Termin in ihren Versicherungsunterlagen. Wichtig ist, die Versicherung erst dann zu kündigen, wenn Fahrzeughalter bereits einen neuen Anbieter gefunden haben.

Sofern die Kfz-Versicherung teurer wird, ohne dass sich Leistungen verändern, haben Autofahrer darüber hinaus ein Sonderkündigungsrecht. Ab Erhalt der Beitragserhöhung können sie den Vertrag binnen eines Monats kündigen und zu einer anderen Versicherung wechseln.

Tipp: Der häufigste Grund, warum Fahrzeughalter zu einer anderen Autoversicherung wechseln, sind niedrigere Prämien. Vergleichen Sie daher einfach und bequem mit dem Tarifrechner zur Kfz-Versicherung eine Vielzahl von Angeboten online und entscheiden Sie sich noch heute für eine bessere und günstigere Absicherung.

Kostenlose Service Hotline

0800 300 3009

 
Trustpilot

Das sagen
unsere Kunden
über finanzen.de

 

Deutschland

Finden Sie einen Ansprechpartner in
Ihrer Nähe

jetzt suchen

 

99 Prozent

Auf Basis von 300.000 befragten Kunden