Riester Rente Förderung

Zulagen und Steuervorteile nutzen

  • 175 Euro Grundzulage im Jahr
  • Bis zu 300 Euro Kinderzulage im Jahr
  • Jetzt beste Riester-Rente finden

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bis 29-Jährige

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30- bis 39-Jährige

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ab 60-Jährige

Riester-Rente Förderung

Bei der Riester-Rente zahlt der Staat jedes Jahr eine Förderung in Form von Zulagen aus. Alternativ können Sparer aber auch von Steuervorteilen profitieren. Um die volle Grund- und Kinderzulage zu bekommen, müssen Versicherte bei dieser privaten Altersvorsorge eine wichtige Voraussetzung erfüllen.

 

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Höhe der Riester-Rente Förderung

Die Förderung der Riester-Rente geschieht auf zwei Wegen:

Zulagen

Steuervorteile

Um von den steuerlichen Vorzügen zu profitieren, geben Sparer ihre Beiträge unter Sonderausgaben in der Anlage AV ihrer Steuererklärung an. Der potenzielle Steuervorteil wird vom Finanzamt mit den erhaltenen Zulagen verrechnet. Die Differenz bekommen Versicherte als Steuererstattung ausgezahlt.

Bei den Zulagen wird zwischen zwei Arten unterschieden:

Grundzulage

Kinderzulage

Die Grundzulage beläuft sich seit 2018 auf 175 Euro im Jahr. Für jedes kindergeldberechtigte Kind zahlt der Staat zudem bis zu 300 Euro aus. Ist der Nachwuchs vor 2008 auf die Welt gekommen, ist die Zulage jedoch auf 185 Euro begrenzt.

Die Zulagen fließen jedes Jahr, sodass sich das angesparte Riester-Kapital durch die staatliche Förderung bis zum Rentenbeginn erheblich erhöht.

Übersicht zur Entwicklung der Zulagen bis 2019

Jahr Grundzulage Kinderzulage
2002 38€ 46€
2004 76€ 92€
2006 114€ 138€
2008 154€ 185€
(300€ für ab 01.08.2018 Geborene)
seit 2018 175€ 185€
(300€ für ab 01.08.2018 Geborene)

Tipp:

Wer sich für die Riester-Rente vor dem Ende seines 25. Lebensjahres entscheidet, erhält einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.

Voraussetzung für die volle Förderung

Um die Zulagen in voller Höhe zu bekommen, müssen Sparer einen Mindesteigenbeitrag leisten. Dieser beläuft sich auf vier Prozent des Jahresbruttoeinkommens aus dem Vorjahr abzüglich der Zulagen.

Dazu zwei Beispiele:

Achtung:

Generell müssen im Jahr mindestens 60 Euro (5 Euro pro Monat) in die Riester-Rente fließen. Andernfalls verfällt der Anspruch auf die volle Förderung.

Die Zulagen müssen zudem jedes Jahr bei der Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) beantragt werden. Dazu beauftragen Versicherte ihren Anbieter oder stellen ihm eine Vollmacht für einen Dauerzulagenantrag aus.

Aktuelles zur Altersvorsorge

Wer hat Anspruch auf die Zulagen der Riester-Rente?

Einen direkten Anspruch auf die Förderung der Riester-Rente haben nur bestimmte Personengruppen. Dazu zählen:

  • Gesetzlich rentenversicherte Arbeitnehmer
  • Beamte
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst (VBL)
  • Berufs- und Zeitsoldaten
  • Auszubildende
  • Nicht Erwerbstätige in der dreijährigen Kindererziehungszeit
  • Pflichtversicherte Selbstständige (wie Hebammen, Pflegepersonen, Kurierfahrer)
  • Sozialversicherte geringfügig Beschäftigte
  • Personen, die ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr absolvieren
  • Bezieher von Arbeitslosengeld
  • Behinderte Personen, die zur Erwerbstauglichkeit befähigt werden sollen
  • Nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler und Publizisten

Andere Personengruppen können indirekt zulagenberechtigt sein. Dazu müssen sie einen eigenen Riester-Vertrag und der Ehepartner ein Anrecht auf die Zulagen haben. Diese indirekte Berechtigung auf die Riester-Förderung gilt für folgende Personen:

  • Selbstständige, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung sind
  • Selbstständige in berufsständischen Versorgungseinrichtungen (wie Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Architekten)
  • Geringfügig Beschäftigte, die die Sozialversicherungsfreiheit in Anspruch nehmen
  • Rentner wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit
  • Studenten

Wohn-Riester Förderung

Seit 2008 haben Riester-Sparer die Möglichkeit, ihr Altersvorsorgevermögen komplett oder teilweise für den Kauf oder Bau eines Hauses oder einer Wohnung zu nutzen. Diese Form der Altersvorsorge nennt sich Eigenheimrente oder Wohn-Riester beziehungsweise Wohnriester. Das angesparte Kapital der Riester-Rente kann zu 75 Prozent oder vollständig für das Eigenheim verwendet werden. Zudem können die Zulagen statt als Sparrate in den Riester-Vertrag als Tilgungsleistung in ein Baudarlehen fließen.

Mehr zum Wohn-Riester erfahren

Optimale Riester-Rente wählen

Durch die Zulagen der Riester-Rente lässt sich die private Rente erheblich erhöhen. Investieren Sparer dann noch ihre Steuererstattungen zusätzlich in die Altersvorsorge, reizen sie die Förderung voll aus. Wichtig ist dabei jedoch, sich für einen Versicherer zu entscheiden, der möglichst wenig Kosten verursacht. Ratsam ist es daher, mehrere Angebote zu vergleichen, die auf die persönliche Lebenssituation zugeschnitten sind.