0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

Krankenkassenbeitrag

Aktuelle Informationen 2018
Krankenkassenbeitrag
  • Kein einheitlicher Beitragssatz mehr
  • 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag
  • Kostenreduzierung durch Kassenwechsel möglich
  • Auch Leistungsunterschiede beachten

Krankenkassenbeitrag – Aktuelle Werte 2018

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verlangen derzeit einen Basisbeitrag von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens. Hinzu kommt seit dem 1. Januar 2015 ein einkommensabhängiger Zusatzbeitrag, dessen Höhe jede Kasse eigenständig festlegt.

Kosten für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte

Der Krankenkassenbeitrag beläuft sich 2018 im Schniit auf 15,6 Prozent. Er setzt sich zu 14,6 Prozent aus dem Sockelbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sowie einem Zusatzbeitrag zusammen. Der zusätzliche Beitrag beläuft sich 2018 laut Bundesgesundheitsministerium durchschnittlich auf 1,0 Prozent.

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer zahlen für ihre Krankenkasse 7,3 Prozent ihres Einkommens plus kassenindividueller Zusatzbeitrag. Der Arbeitgeber beteiligt sich mit 7,3 Prozent am restlichen Anteil der Versicherungsbeiträge. Andere freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen hingegen die vollen 14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag.

Erhöht eine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag, können Versicherte problemlos zu einer günstigeren Kasse wechseln. Dies ist jedoch nicht einzige Möglichkeit Versicherungsbeiträge einzusparen. Denn obwohl der Krankenkassenbeitrag gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die Krankenkassen dennoch die Möglichkeit, ihren Mitgliedern Vergünstigungen etwa in Form von Wahltarifen oder verbesserten Leistungen zu bieten.

Wahltarife

Einige gesetzliche Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern Wahltarife an, über die sich Geld sparen lässt. Dabei wird zwischen Tarifen unterschieden, die zusätzliche Leistungen ermöglichen, und solchen, die Beiträge erstatten. Eine Beitragserstattung ist beispielsweise häufig möglich, wenn der Versicherte über einen festgelegten Zeitraum keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen hat. Wer beispielsweise ein Jahr lang gesund bleibt, kann sich einen Teil seine Beitragszahlungen erstatten lassen.

 

Keine Prämienauszahlung mehr möglich

Seit dem 1. Januar 2015 haben die gesetzlichen Krankenkassen keine Möglichkeit mehr, ihren Versicherten Prämien auszuzahlen. Bei einer guten wirtschaftlichen Lage der Kasse kann diese allerdings ihren Zusatzbeitrag verringern oder sogar ganz darauf verzichten.

Wechsel der Krankenkasse

Ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse ist in der Regel unkompliziert. Die Kündigung muss lediglich schriftlich und zwei Monate zum Monatsende hin erfolgen. Haben Sie gewechselt, sind Sie 18 Monate an die neue Krankenkasse gebunden. Hier gibt es nur dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Kasse teuer wird.

Beiträge sparen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ausgaben für die eigene Krankenversicherung zu reduzieren. Unser Krankenkassenvergleich gibt Ihnen einen schnellen Überblick über Zusatzbeiträge, Sparmöglichkeiten und vorhandene Sonderleistungen, sodass Sie unkompliziert die für Sie beste Krankenkasse wählen können.

Kostenlose Service Hotline

0800 300 3009

 
Trustpilot

Das sagen
unsere Kunden
über finanzen.de

 

Deutschland

Finden Sie einen Ansprechpartner in
Ihrer Nähe

jetzt suchen

 

99 Prozent

Auf Basis von 300.000 befragten Kunden