Private Krankenversicherung für Beamte

Niedrige Kosten, hohes Leistungsniveau

  • Beste Gesundheitsversorgung
  • Beihilfe für alle Familienmitglieder
  • Beste Krankenversicherung jetzt finden

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bis 29-Jährige

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Private Krankenversicherung für Beamte

Beamte und Anwärter können frei zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung wählen. Aufgrund der Beihilfe ihres Dienstherrn ist die private Krankenversicherung für die meisten Beamten jedoch die sinnvollere Absicherung.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Beamte und Beamtenanwärter in der PKV

Beamte und Beamte auf Widerruf oder Probe, die sich für die private Krankenversicherung entscheiden, erhalten bei der Gesundheitsversorgung einen Zuschuss von 50 bis 80 Prozent von ihrem Dienstherrn. Die speziellen Beihilfe-Tarife der privaten Krankenversicherung sind daher im Vergleich zu den Angeboten für Angestellte oder Selbstständige sehr günstig.

Versichern sich Beamte dagegen freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung, müssen sie die gesamten Kosten selbst tragen. Die einzige Ausnahme bildet derzeit das Bundesland Hamburg, das auch die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte bezuschusst.

PKV-Beitrag: Kosten für Beamte

In der privaten Krankenversicherung bemisst sich der Beitrag unter anderem am gewählten Leistungsniveau, am Alter und am Gesundheitszustand. In der gesetzlichen Krankenversicherung wird stattdessen der Verdienst herangezogen. Hiervon müssen Beamte

  • 14,6 Prozent an ihre Krankenkasse zuzüglich
  • Individueller Zusatzbeitrag von bis zu 1,6 Prozent und
  • 3,0 beziehungsweise 3,3 Prozent an die Pflegekasse zahlen.

Als Kassenpatient reduziert sich das Einkommen durch die Sozialabgaben somit um fast 20 Prozent. Einzig Beamte mit vielen Kindern sollten über die gesetzliche Krankenversicherung als ernsthafte Alternative nachdenken. Denn sie können ihren Nachwuchs kostenfrei über die Familienversicherung absichern.

Im Schnitt zahlen Selbstständige und Beamte folgende Monatsbeiträge für die private und gesetzliche Krankenversicherung:

Euro
zahlen Selbstständige für eine PKV mit hervorragenden ausgewogenen Leistungen (Quelle: Focus-Money 40/2019)
Euro
zahlen Beamte für eine hervorragende PKV (Quelle: Focus-Money 43/2019)
Euro
zahlen gesetzlich versicherte Beamte (Brutto-Verdienst 3.000 Euro)

Private Krankenversicherung auch für Ehepartner und Kind

Beamte können nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem Ehepartner und ihren Kindern eine leistungsstarke Gesundheitsversorgung in der privaten Krankenversicherung ermöglichen. Denn der Partner und die kindergeldberechtigten Kinder haben ebenfalls das Recht auf Beihilfe.
Um diese zu erhalten, müssen die Familienmitglieder von der sogenannten Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit sein.

Höhe der Beihilfe

Wie viel Beihilfe gezahlt wird, ist in der Bundesbeihilfeverordnung geregelt, an der sich auch die meisten Bundesländer orientieren.

Beamte ohne Kind: 50 %
Beamte mit zwei oder mehr Kindern: 70 %
Kind: 80 %
Ehepartner: 70 %

Achtung:

Das Abrechnungsverfahren für Beamte und Anwärter, die privat krankenversichert sind, ist etwas aufwändiger als bei gesetzlich Versicherten. Ärztliche Rechnungen müssen in der Regel zunächst vom Versicherungsnehmer beglichen werden. Für eine Erstattung benötigen dann sowohl die Beihilfe als auch die PKV ihre Unterlagen. Bei sehr teuren Behandlungen können jedoch direkt Vereinbarungen zwischen der Krankenversicherung und dem Arzt getroffen werden.

Aktuelles zur Krankenversicherung

Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist für Beamte nur unter Umständen möglich. Sie müssen eine Vorversicherungszeit von mindestens 24 Monaten in den letzten fünf Jahren beziehungsweise 12 Monate unmittelbar vor Ausscheiden aus der Versicherungspflicht vorweisen.

Können Beamte ihre PKV-Beiträge von der Steuer absetzen?

Bereits seit Januar 2010 sind die Krankenversicherungsbeiträge steuerlich abzugsfähig. Beamte können somit die Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben bei ihrer Steuer ansetzen. Das Finanzamt erkennt dabei nur die Beiträge an, die PKV-Kunden für ihre Grundabsicherung zahlen. Kosten, die durch individuell erwünschte Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung und Einbettzimmer während eines Krankenhausaufenthaltes anfallen, sind daher nicht von der Steuer absetzbar.

PKV für Beamte im Test

Vom Wirtschaftsmagazin Focus-Money ist im Spätsommer 2019 ein Test zur privaten Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter erschienen (Ausgabe 43/2019). In Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke und Bornberg wurden 28 Versicherer in diesen drei Kategorien abgeklopft.

Leistungen

Kosten

Finanzstärke

Drei Versicherer überzeugen für Beamte mit einer hervorragenden Bewertung, darunter HanseMerkur und Nürnberger. Ein Anbieter erzielt dagegen nur ein ausreichendes Ergebnis, einer ein befriedigendes. Dies zeigt, wie wichtig ein Vergleich der Tarife vor Vertragsabschluss ist. Andernfalls landen Beamte bei einer privaten Krankenversicherung, bei der weder die Leistungen noch die Kosten stimmen.

Tarifrechner für den persönlichen Testsieger nutzen

Die meisten Tests zur privaten Krankenversicherung haben einen Nachteil: Sie ermitteln die besten Tarife anhand von Modellkunden mit einem vorgegebenen Alter und einer sehr guten gesundheitlichen Verfassung. Ob die ausgezeichneten privaten Krankenversicherungen auch individuell in Frage kommen, lässt sich daher schwer sagen.

Mit dem Tarifrechner zur privaten Krankenversicherung können Beamte allerdings Tarife ermitteln, die genau zu den persönlichen Voraussetzungen und Wünschen passen. Haben sie einen oder mehrere passende Tarife gefunden, können sie im Anschluss das kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräch mit einem Versicherungsexperten nutzen, um die einzelnen Vor- und Nachteile der Angebote zu vergleichen.