Riester Rente Kosten

Gebühren der Altersvorsorge im Blick haben.

  • Hohe Kosten zerren an privater Rente
  • Enorme Unterschiede zwischen den Anbietern
  • Kostenhöhe unkompliziert vergleichen lassen

Für

bis 29-Jährige

Für

30- bis 39-Jährige

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40- bis 49-Jährige

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50- bis 59-Jährige

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ab 60-Jährige

Riester-Rente Kosten: Beiträge und Gebühren der Altersvorsorge im Überblick

Bei der Riester-Rente gibt es sehr viele Tarife, die sich hinsichtlich Kosten und Leistungen stark unterscheiden. Je höher die Gebühren sind, die der Versicherer einbehält, desto mehr wirkt sich dies auf die Rentenhöhe aus. Welche monatlichen Kosten Versicherte für die Riester-Rente einplanen sollten, bestimmt ihr Einkommen.

 

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Kosten und Gebühren der Riester-Rente

Um die volle staatliche Förderung der Riester-Rente zu kommen, zahlen Versicherte vier Prozent ihres letzten Bruttojahreseinkommens, inklusive der Zulagen, in den Vertrag ein. Sollte der Anteil unter 60 Euro im Jahr liegen, müssen Sparer ihren Beitrag auf diese Summe aufstocken.

Der Staat gibt allerdings nicht nur einen Mindest-, sondern auch einen Höchstbeitrag vor. Die jährlichen Riester-Rente Kosten liegen daher zwischen 60 Euro und 2.100 Euro.

Sparer können auch mehr in ihre Riester-Rente investieren. Gefördert werden allerdings nur 2.100 Euro im Jahr.

Liegen die Riester-Beiträge unter vier Prozent des Bruttoeinkommens, werden die Zulagen anteilig gekürzt. Wer beispielsweise nur die Hälfte der erforderlichen Summe einzahlt, erhält nur die Hälfte der Zulagen.

30-jährige Mutter mit Kind & Einkommen von 30.000 Euro/Jahr Fall A Fall B
Notwendiger Beitrag für volle Zulage (Grund- + Kinderzulage) 725€ 725€
Gezahlter Beitrag 500€ 725€
Erhaltene Förderung (max. 475 Euro) 327€ 475€

Tipp:

Insbesondere bei Sparern mit Kindern reduzieren sich die jährlichen Kosten für die Riester-Rente durch die Zulagen immens. Sie können bereits mit kleinen Beiträgen solide für ihren Ruhestand vorsorgen.

Was kostet die Riester-Rente monatlich?

Was die Riester-Rente im Monat abhängig vom Bruttoeinkommen und Familienstand kostet, zeigt die folgende Übersicht. Je mehr Kinder im Haushalt leben, desto geringer fallen die monatlichen Ausgaben für die staatlich geförderte Altersvorsorge aus.

Aktuelles zur Riester-Rente

Beitrags­freistellung

Viele Verträge können beitragsfrei gestellt werden. Kunden können dann selbst entscheiden, wann sie wieder Beiträge einzahlen möchten. Die staatliche Riester-Förderung entfällt während der Beitragsfreistellung.

Gebühren der Riester-Rente

Ein Riester-Vertrag verursacht Kosten. Die Abschluss- und Verwaltungskosten werden dabei auf die ersten fünf Beitragsjahre verteilt. Dieser Zeitraum ist für Sparer eher hart. Denn der Wertzuwachs ihres Riester-Vertrags ist im Vergleich zu den geleisteten Einzahlungen sehr gering.

Generell sollten Interessierte darauf achten, einen Anbieter mit schlanker Kostenstruktur zu wählen. Aufschluss über die Höhe der sogenannten Effektivkosten gibt das sogenannte Produktinformationsblatt. Es zeigt nicht nur auf, wie hoch die Gebühren der Riester-Rente sind, sondern schlüsselt auch weitere Kosten auf, die anfallen können.

Diese Informationen finden sich unter anderem in dem Dokument:

Höhe der Effektivkosten 1,5 Prozent
Auswirkungen auf die Rendite von 3 Prozent Effektivrendite verringert sich auf 1,5 Prozent
Abschluss- und Vertriebskosten 550 Euro bzw. bestimmter Prozentsatz der eingezahlten Beiträge und Zulagen
Verwaltungskosten 60 Euro bzw. bestimmter Prozentsatz der eingezahlten Beiträge und Zulagen
Anbieterwechsel 120 Euro
Verwaltungskosten in der Auszahlungsphase 1,7 Prozent

Die Höhe der Kosten ist nicht nur vom Anbieter abhängig, sondern auch von der Laufzeit. Je kürzer die Vertragsdauer ist, desto höher sind die Gebühren.

Mit welcher Spanne Interessierte dabei rechnen müssen, zeigt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Er hat geprüft, wie hoch die Effektivkosten pro Jahr über die gesamte Vertragslaufzeit für verschiedene Versicherer ausfallen.

Auf individuellen Kostenvergleich Wert legen

Bei der Riester-Rente können sich Interessierte zwischen verschiedenen Formen (etwa klassisch ausgerichtet oder auf Fonds basierend) entscheiden. Diese Flexibilität erschwert es jedoch, die unterschiedlichen Angebote hinsichtlich ihrer Kosten zu vergleichen. Auch wenn das Produktinformationsblatt einen guten ersten Überblick über die zu erwartenden Gebühren gibt, ist es ratsam, zusätzlich auf die Expertise eines Versicherungsfachmannes zu vertrauen.

Dieser kennt sich am Markt aus und weiß daher, ob es auch andere Tarife gibt, die sich durch einen optimalen Mix aus Preis und Leistung für Interessierte empfehlen.