Riester-Rente im Test

Aktuelle Testsieger auf einen Blick.

  • Tests zeigen große Unterschiede bei Rentenhöhe
  • Top-Riester-Rente mit Expertentipps finden
  • Achtung: Garantiezins fällt 2022 – Jetzt handeln & besseren Zins sichern

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Zuletzt aktualisiert: Oktober 2021

Aktuelle Tests im Überblick: Welche Riester-Rente zahlt sich aus?

Bei der Riester-Rente gibt es nicht nur verschiedene Formen, mit denen Sparer ein solides Polster für ihren Ruhestand aufbauen. Auch die Auswahl an Tarifen ist groß. Um gute von schlechten Angeboten zu trennen, helfen aktuelle Tests. Ihre Aussagekraft sollte wegen der engen Testvorgaben jedoch nicht überschätzt werden. Ein persönliches Angebot ersetzen sie nicht.

Weitere Themen

Wichtige Änderungen zum Jahreswechsel

Zum 1. Januar 2022 sinkt der Höchstrechnungszins von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent. Die Versicherer können dann nur noch einen sehr niedrigen Garantiezins anbieten. Neukunden müssen so einen höheren Beitrag für die gleichen garantierten Rentenleistungen zahlen.

Tipp:

Interessierte, die ohnehin über den Abschluss einer Riester-Rente nachdenken, sollten besser noch 2021 handeln, um sich die besseren Zinskonditionen für die gesamte Vertragslaufzeit zu sichern.

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Immer gut zu wissen

Welche Riester-Rente ist 2021 empfehlenswert?

Klassisch? Fondsgebunden? Mit oder ohne Indexbeteiligung? – Mit der Riester-Rente lässt sich der Lebensabend auf unterschiedliche Weise finanziell absichern. Die Formen unterscheiden sich im Wesentlichen darin, wie viel Sicherheit Verbrauchern bei ihrer privaten Altersvorsorge wichtig ist.

Während klassische Riester-Rentenversicherungen mit einer garantierten Rentenhöhe punkten, haben fondsgebundene Tarife deutlich bessere Rendite­aussichten. Die meisten aktuellen Tests zur Riester-Rente berücksichtigen beide Varianten.

Riester-Rente im Fokus bei Finanztest: Welche Testsieger gibt es 2021?

Die Untersuchungen zur Riester-Rente sind sehr aufwendig, sodass sie vergleichsweise selten stattfinden. So hat sich 2021 noch keiner, 2020 nur das Handelsblatt an sie herangewagt. 2019 hat lediglich die Stiftung Warentest einen Blick auf die Riester-Rente geworfen.

Das Rating der Stiftung Warentest zeigt allerdings nicht, wie gut oder schlecht die Tarife sind. Stattdessen stellt die Verbraucher­organisation fest, dass es immer weniger Versicherer gibt, die Riester-Rentenversicherungen mit einer Garantie­verzinsung anbieten. Der ab 2022 sinkende Garantiezins wird die Auswahl noch einmal einschränken.

Die Stiftung Warentest hat ermittelt, dass die untersuchten 15 Angebote eine garantierte private Rente zwischen 108 Euro und 116 Euro pro Monat ermöglichen. Voraussetzung ist, dass der Versicherte monatlich 85 Euro über 30 Jahre einzahlt. Bei einer Laufzeit von 40 Jahren sind es zwischen 138 Euro und 155 Euro garantierte Rente.

Zu den Versicherern, die eine monatliche Rente über 150 Euro in diesem Zeitraum ermöglichen, zählen:

  • Allianz mit dem Tarif „Klassik“
  • Hannoversche „Altersvorsorgevertrag“
  • HanseMerkur „Riester Care“
  • Itzehoer „Vertrauensrente“
  • MyLife „Fairrelax“

Aktuelles zur Altersvorsorge

Testsieger zur Riester-Rente 2021 vom Handelsblatt

Zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg hat das Handelsblatt im Sommer 2021 verschiedene Riester-Renten geprüft. Die Experten analysierten unterschiedliche Varianten der privaten Altersvorsorge: einerseits fondsgebundene Riester-Renten mit voller Garantie (Hybrid) und Riester-Renten mit Indexbeteiligung (Index-Klassik). Dabei zeigt sich, dass sich die Versicherer vor allem bei der Rentenhöhe deutlich unterscheiden.

Um die verschiedenen Tarife gegenüberstellen zu können, gingen die Tester von einem 32-jährigen Modellkunden aus. Mit 67 Jahren soll seine private Rente ausgezahlt werden. Bis dahin hat er monatlich 160 Euro in seinen Riester-Vertrag eingezahlt. Mit dieser Summe reizt er den maximalen Förderbeitrag aus.

Franke und Bornberg prüfte dabei die Finanzkraft des Versicherers, die Qualität und Flexibilität der Verträge, weitere Optionen wie die Einzahlung zusätzlicher Beiträge und die Rentenhöhe.

Je nach Anbieter und gewählter Vorsorgeform erzielen mehrere Riester-Renten eine sehr gute Bewertung. Testsieger sind:

Mit Index­beteiligung

Allianz „IndexSelect ARIIU1“

Fondsgebunden

Allianz „Komfort­Dynamik ARFKU1.GD“ sowie „InvestFlex ARF1U.GD“
HanseMerkur „Riester Care invest Tarif RA“
LV 1871 „Performer RieStar FRRV“
Continentale „Riester-Rente Invest Garant Tarif RRIG“
Die Bayerische „plusrente Riester mit Garantielaufzeit“ sowie „Riesterrente Zukunft mit Garantielaufzeit“

Die Allianz bestätigt ihre Spitzenergebnisse aus dem Vorjahr. Bei den Index-Riester-Renten erreicht der Versicherer als einziger eine sehr gute Bewertung. Weitere vier sind gut, ein Anbieter ist nur ausreichend.

Bei den Riester-Renten aus dem Bereich Hybrid gibt es nun sieben sehr gute Angebote – eines mehr im Vergleich zum Vorjahr. Neu dazugekommen ist LV 1871. Zehn Riester-Renten werden 2021 mit gut bewertet, drei mit befriedigend.

Dem Test zufolge schwanken die Auszahlungen im Rentenalter deutlich. So wird aus den eingezahlten 160 Euro bei den untersuchten Tarifen eine garantierte Monatsrente zwischen 183 Euro und 223 Euro (Hybrid) beziehungsweise 170 Euro und 219 Euro. Entsprechend wichtig ist es für Interessierte, bei der Wahl ihrer Riester-Rente mehrere Angebote zu berücksichtigen.

Weiterer Riester-Rente Test von Stiftung Warentest

Neben der aktuellen Untersuchung hat die Stiftung Warentest im Herbst 2017 einen Blick auf die Qualität der Riester-Rente geworfen. Für die Finanztest-Ausgabe 10/2017 konzentrierte sich die Verbraucher­organisation auf klassische Riester-Renten­versicherungen. Da jedoch schon damals nur wenige Versicherer die staatlich geförderte Altersvorsorge mit Garantie­verzinsung angeboten haben, wurden lediglich zehn Tarife auf Herz und Nieren geprüft.

Grundsicherung im Alter: Freibetrag für Riester-Rente

Sollten Riester-Sparer später auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sein, steht ihnen ein Freibetrag zu. Das bedeutet, sie erhalten auf jeden Fall eine bessere staatliche Unterstützung als Personen, die nicht privat mit einer Riester-Rente vorgesorgt haben.

Mit persönlichem Angebot passende Riester-Rente finden

Verbraucher können die unterschiedlichen Tarife zur Riester-Rente mithilfe eines einheitlichen Produkt­informations­blatts gegenüberstellen. Dennoch bleibt es kompliziert, die Angebote hinsichtlich Kosten und Renditechancen gegenüberzustellen: Zu viele persönliche Faktoren bleiben auf dem Infoblatt unberücksichtigt.

Mit einem persönlichen Angebot eines Versicherungsexperten geschieht dies nicht. Er klopft die persönlichen Anforderungen und Wünsche an die private Altersvorsorge ab und schlägt eine passende Riester-Rente vor – ganz unverbindlich und kostenlos.

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