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Drei wichtige Versicherungen für Berufseinsteiger

Mit dem Ende des Studiums und der Ausbildung wird für viele junge Menschen auch in diesem Sommer der Start ins Berufsleben eingeläutet. Doch der Freude über das erste Gehalt steht die Sorge vor neuen Verantwortungen gegenüber. Mit einigen wichtigen Versicherungen können sich Berufseinsteiger jedoch zumindest vor finanziellen Risiken absichern.

So unangenehm das Thema Versicherungen Berufseinsteigern auch sein mag – mit dem ersten Job gehen auch neue Verantwortungen einher. Als Student oder Auszubildender musste man sich während des Studiums oder der Ausbildung kaum Gedanken über den Versicherungsschutz machen. Schließlich war man in der Regel über die Eltern krankenversichert oder auch über deren Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Doch nun kann bereits ein unachtsamer, gehetzter Tritt auf die Straße kann unter unglücklichen Umständen mit lebenslangen finanziellen Konsequenzen verbunden sein. Deshalb sind bestimmte Versicherungen nicht nur wichtig, sondern haben für Berufseinsteiger auch eine existenzielle Bedeutung.

Erste aller Versicherungen für Berufseinsteiger: Die Krankenversicherung

Von allen Versicherungen für Berufsanfänger ist die Krankenversicherung sicherlich die wichtigste. Beim unaufmerksamen Überqueren der Straße etwa ist ein umgeknickter Fuß sicherlich eines der kleinsten aller vorstellbaren Übel. Schwere Krankheiten können dagegen mehrwöchigen Therapien und Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen. Daher werden beim Thema Versicherungen Berufseinsteiger zunächst mit der Krankenversicherung konfrontiert.

Da in Deutschland Versicherungspflicht besteht, fragt der Arbeitgeber bereits im Arbeitsvertrag nach der konkreten Versicherungsgesellschaft. Bei dieser Versicherung fällt für die meisten Berufseinsteiger die Wahl auf eine gesetzliche Krankenkasse – eine private Krankenversicherung hat 2015 ein Jahreseinkommen von 54.900 Euro als Zugangsvoraussetzung. Die Höhe des 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführten Zusatzbeitrages variiert von Anbieter zu Anbieter. Berufseinsteiger sollten daher die Gelegenheit nutzen, durch einen Krankenkassenvergleich die für sie günstigste Versicherung zu finden.

Haftpflichtversicherung für Berufseinsteiger: Ein Muss

Eine sehr wichtige Versicherung für Berufsanfänger, die vor dem finanziellen Ruin schützen kann, ist die private Haftpflichtversicherung. Bei einem Unfall im Straßenverkehr können nicht nur Sachschäden an Fahrzeugen entstehen, auch Personen können lebenslange gesundheitliche Konsequenzen davon tragen, für die der Verursacher finanziell aufkommen muss. Teuer wird es auch, wenn man versehentlich das Handy eines guten Freundes fallen lässt oder ein volles Wasserglas über seine Computertastatur schüttet.

Eine Haftpflichtversicherung sollte für Berufseinsteiger daher eine besondere Priorität besitzen. Da Schäden an Dritten nicht selten in Millionenhöhe liegen, müssen Berufseinsteiger diese Versicherung sorgfältig auswählen. Drei bis fünf Millionen Euro sollte die Versicherungssumme mindestens betragen. Ein guter Schutz ist bereits für unter fünf Euro pro Monat zu haben.

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Wichtige Versicherung für Berufseinsteiger: Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit einer Berufsunfähigkeitspolice versichern Berufsanfänger ihre Arbeitskraft in ihrer aktuell ausgeübten Tätigkeit. Körperliche Beschwerden oder psychische Krankheiten wie etwa Depressionen können dazu führen, dass Erwerbstätige nie wieder in ihren Beruf zurückkehren können. Die jahrelange Ausbildung wird damit gegebenenfalls hinfällig.

Einen Ausgleich des ausbleibenden Einkommens können Berufseinsteiger vom Staat oft nicht erwarten, denn in die gesetzliche Rentenversicherung müssen sie dafür bereits fünf Jahre eingezahlt haben. Auch danach reichen die gesetzlichen Leistungen von etwa 15 bis 30 Prozent des letzten Bruttoeinkommens nicht zum Leben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Berufseinsteiger sehr günstig: Je niedriger das Alter bei Vertragsabschluss ist, desto niederiger sind auch die Beiträge.

Weitere Versicherungen für Berufseinsteiger

Eine private Altersvorsorge wie etwa eine Rentenversicherung oder die Riester Rente zählt sicherlich zu den wichtigsten Versicherungen. Sie sollte jedoch erst dann eingerichtet werden, wenn das Gehalt die monatlichen Ausgaben für den Sparvertrag auch erlaubt. Eine private Unfallversicherung ist für Berufseinsteiger nur dann interessant, wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Da nur wenige Berufsanfänger über eine kostspielige Einrichtung verfügen, ist die Hausratversicherung ebenfalls keine allzu dringende Angelegenheit.