Riester Rente

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung
Riester Rente
  • Garantierte lebenslange Rente
  • Extra Zulagen für Familien mit Kindern
  • Kostenfreie Beratung durch Riester-Experten

Was ist die Riester Rente?

Mit der Riester-Rente werden Sparer bei der Altersvorsorge nicht allein gelassen. Der Staat unterstützt die private Vorsorge durch Zulagen und Steuervorteile. Riester-Verträge eignen sich insbesondere für Eltern, da sie eine zusätzliche Förderung erhalten. Wer sich zur Riester-Rente beraten lässt, stellt aber schnell fest: Durch die Steuervorteile ist die Riester-Rente längst nicht nur für Familien interessant.

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Mit der Riester-Rente können sich Sparer eine staatliche Unterstützung für ihre Altersvorsorge sichern. Sie zahlen inklusive der Förderung vier Prozent ihres Bruttoeinkommens (mindestens aber 60 Euro pro Jahr) in ihren Riester-Vertrag ein. Im Gegenzug erhalten sie Zulagen, Steuervorteile sowie eine monatliche lebenslange Rente im Ruhestand. Diese ergänzt die zumeist sehr geringen Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Riester Rente - Zulagen
Die maximalen Zulagen für Riester-Sparer

Für wen ist die Riester-Rente sinnvoll?

Die Riester-Rente ist aufgrund der verschiedenen Förderarten für viele Sparer geeignet. Prinzipiell profitiert jeder Arbeitnehmer bei der Riester-Rente von der Förderung durch die jährliche Grundzulage in Höhe von 154 Euro. Eltern erhalten für jedes kindergeldberechtigte Kind noch einmal zusätzlich eine Zulage in Höhe von 185 Euro oder sogar 300 Euro, wenn das Kind im Jahr 2008 oder später geboren wurde. Aus diesem Grund lohnt es sich insbesondere für Familien mit mehreren Kindern und für Alleinerziehende, mit der Riester-Rente vorzusorgen.

Auch für Gutverdiener kann sich die geförderte Altersvorsorge lohnen. Sie sparen mit der Riester-Rente nicht nur Geld für ihren Lebensabend an, sondern profitieren zugleich von Steuererleichterungen. Im Hier und Jetzt erhalten sie steuerliche Vorteile, da sie ihre Beiträge in die Riester-Rente bis zu einer Höchstgrenze von 2.100 Euro jährlich beim Finanzamt absetzen können.

Ob man bei der Riester-Rente von den Zulagen oder den Steuervorteilen profitiert und wie viel Geld in den Riester-Vertrag eingezahlt werden muss, ist abhängig von der persönlichen Einkommens- und Familiensituation. Ein Riester-Experte kann die Höhe der notwendigen Einzahlungen schnell und einfach berechnen und darüber hinaus ein geeignetes Angebot zur Riester-Rente empfehlen.

Wer ist zulagenberechtigt?

Leider hat nicht jeder das Recht auf die Riester-Förderung. Die Zulagen stehen nur bestimmten Personengruppen zu. Dazu zählen unter anderem Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Beamte und rentenversicherungspflichtige Selbstständige. 

Wer nicht unmittelbar zulagenberechtigt ist, sollte prüfen, ob er trotzdem eine Riester-Förderung erhalten kann. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Ehepartner zulagenberechtigt ist. Als Lebenspartner eines Förderberechtigten darf man einen eigenständigen Riester-Vertrag abschließen, der entsprechend gefördert wird.

 

Redaktions-Tipp

Die Zulagen müssen jährlich beantragt werden. Mit einem Dauerzulagenantrag können Riester-Sparer allerdings ihren Anbieter dazu verpflichten, jährlich den Antrag bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen zu stellen. So erhalten sie die Förderung dann jedes Jahr automatisch.

Welche Formen der Riester-Rente gibt es?

Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente, denn die staatliche Unterstützung wird für ganz unterschiedliche Vorsorgeprodukte gewährt. Welches Riester-Produkt sich für die eigene Absicherung anbietet, hängt auch davon ab, wie das angesparte Kapital später genutzt werden soll. Mittlerweile ermöglicht

Riester Rente - Familie
Riestern lohnt sich besonders für
Familien mit Kindern

der Staat beispielsweise die Riester-Förderung für Bausparverträge beziehungsweise die Abzahlung von Baufinanzierungen. Doch neben diesem sogenannten Wohnriester werden vor allem Vorsorgeverträge, die im Alter eine monatliche Rente ermöglichen, durch Zulagen gefördert.

Geförderte Sparformen bei der Riester-Rente:

Darüber hinaus lässt sich die Riester-Rente auch mit der betrieblichen Altersvorsorge verbinden. Das wichtigste Kriterium bei der Riester-Rente ist, dass das angesparte Vermögen zur Sicherung des Lebensabends verwendet werden muss. Daher ist beispielsweise auch nur eine Einmalzahlung von maximal 30 Prozent des Kapitals bei Rentenbeginn möglich. So wird garantiert, dass der Rest in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird.

 

Wie sicher ist die Riester-Rente bei Arbeitslosigkeit?

Wer arbeitslos wird, muss mitunter die eigenen Ersparnisse angreifen, bevor er Anspruch auf staatliche Unterstützung hat. Die Riester-Rente wird in die Berechnungen zum Arbeitslosengeld II jedoch nicht einbezogen. Dies ist ein enormer Vorteil der Riester-Rente. 

Wann wird die Riester-Rente ausgezahlt?

Die Zahlungen aus der Riester Rente beginnen in der Regel ab dem 65. oder 67. Lebensjahr. Für ab 2012 abgeschlossene Verträge kann die Rente ab dem 62. Geburtstag ausgezahlt werden. Davor ist der Rentenbeginn schon ab 60 Jahre möglich. Dabei sollten Sparer daran denken, dass bei einem Rentenbeginn vor Erreichen der Regelaltersgrenze weniger Rente ausgezahlt wird. Bei einer noch früheren Auszahlung müssen die erhaltenen Zulagen und Steuererstattungen zurückgezahlt werden.

Theoretisch bietet die Riester Rente eine kontinuierliche Rentenzahlung. Sparer können sich aber zu Beginn ihrer Rentenzeit bei abgeschlossenen Verträgen vor 2005 insgesamt 20 Prozent beziehungsweise bei späterem Abschluss 30 Prozent des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen.

Welche ist die beste Riester-Rente?

Mit einer persönlichen Beratung ist ein guter Vertrag für die Riester-Rente schnell gefunden. Ein Riester-Experte ermittelt anhand der individuellen Lebenssituation, der beruflichen Perspektive und der Familienplanung die geeignete Riester-Form und findet dann den Tarif, der die besten Konditionen für die Vorsorge bietet.

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