Rürup-Rente 2017: Noch mehr Steuervorteile bei der Altersvorsorge

Die Rürup-Rente wird 2017 durch erhöhte Steuervorteile noch attraktiver für Sparer. Insbesondere Selbstständige und Gutverdiener profitieren durch einen höheren Maximalbetrag, den sie steuerlich geltend machen können. Aber auch der Anteil der Beiträge zur Rürup-Rente, der 2017 beim Finanzamt angerechnet werden kann, wird erhöht.

Personen, die mit der Rürup-Rente für ihr Alter vorsorgen, können 2017 noch mehr Steuervorteile beim Finanzamt geltend machen. Seit Jahren erhöht sich der Prozentsatz, bis zu dem Sparer die Beiträge für ihre private Altersvorsorge bei der Steuererklärung anrechnen lassen können. 2016 betrug der Anteil 82 Prozent. Im Jahr 2017 gilt bei der auch als Basisrente bezeichneten Rürup-Rente ein steuerlich absetzbarer Teil von 84 Prozent. Ab 2025 können Versicherte ihre Beiträge bis zum Höchstbetrag komplett als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

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Maximalbetrag der Rürup-Rente steigt 2017

Bei der Rürup-Rente steigt 2017 auch der steuerlich anrechenbare Höchstbetrag. Während dieser bis 2014 für Alleinstehende bei 20.000 Euro pro Jahr festgeschrieben war, ist er seit 2015 an die knappschaftliche Rentenversicherung gekoppelt. Da sich deren Beitragsbemessungsgrenze auf 94.200 Euro erhöht hat, können Versicherte nun eingezahlte Beiträge von bis zu 23.362 Euro in der Steuererklärung angeben. Ehepaare haben sogar die Möglichkeit, Rürup-Beiträge von bis zu 46.724 Euro beim Finanzamt anzumelden.

Berücksichtigt man den gestiegenen Prozentsatz von 84 Prozent, rechnet das Finanzamt bei Alleinstehenden maximal 19.624 Euro und bei Ehepaaren 39.248 Euro als Sonderausgabenabzug an. Zum Vergleich: 2016 waren es noch 18.668 Euro, im Jahr davor 17.738 Euro. Der Steuervorteil wächst demnach stetig.

Tipp: Mit einer Rürup-Rente bauen Sie sich ein beruhigendes finanzielles Polster für Ihren Lebensabend auf. Doch zu hohe Kosten des Versicherers können Ihre Rente schmälern. Fordern Sie ein daher ein auf Sie zugeschnittenes Angebot zur Rürup-Rente an, um das Beste aus Ihren Beiträgen herauszuholen.

Rürup-Rente 2017: Für wen lohnt sich die Basisrente?

Die Rürup-Rente lohnt sich 2017 als Altersvorsorge aufgrund der Steuervorteile vor allem für Menschen mit einer hohen Steuerlast – also Selbstständige, Freiberufler, Arbeitnehmer mit einem hohen Einkommen und Beamte. Wer viel verdient, kann nicht selten den kompletten Maximalbetrag der Rürup-Rente ausschöpfen und sich auf diese Weise den bestmöglichen Steuervorteil sichern. Aber auch schon kleinere Beiträge machen sich in der Steuererklärung bemerkbar.

Arbeitnehmer mit einem geringeren oder mittleren Einkommen sollten hingegen überprüfen, ob sich für sie nicht eine andere Form der Altersvorsorge eignet. Gibt es viele Kinder, ist beispielsweise die Riester-Rente eine interessante Alternative. Mit ihr streichen Versicherte neben der Grundzulage zusätzlich Kinderzulagen ein. Darüber hinaus sind auch hier Steuervorteile möglich. Sie dallen allerdings deutlich geringer aus als bei der Rürup-Rente.